Die Stadt Gnoien hält an ihrem Ziel fest, das örtliche Katzenhaus weiterhin zu unterstützen. Dies kündigte Bürgermeister Lars Schwarz (CDU) vor den Stadtvertretern an. Hintergrund ist die Kündigung zweier Pachtverträge für Gartengrundstücke, die der Katzenhausverein genutzt hatte. Das Amt Gnoien hatte die Verträge im März nach Beschwerden aus der Nachbarschaft aufgehoben.
Katzenbestand sorgt für Unmut
Bürgermeister Schwarz betonte, dass die Arbeit des Vereins grundsätzlich als wichtig angesehen werde. Man suche nun nach verträglichen Alternativen, um das Katzenhaus zu erhalten. Zugleich verwies er auf die steigende Zahl von Katzen am Rand des Innenstadtwohngebiets, die bei Anwohnern für zunehmende Belästigungen sorge. Die Stadt habe sich in ihren Ausschüssen intensiv mit dem Thema befasst, so Schwarz.
Offene Fragen zur Zukunft
Wie eine tragfähige Lösung für den Verein ohne die beiden Gärten aussehen kann, ist derzeit noch offen. Das Katzenhaus-Gebäude selbst gehört nicht der Stadt, sondern dem Verein. Die Kündigung der Pachtverträge hatte zuvor den Vorwurf ausgelöst, die Stadt wolle das Katzenhaus schließen – eine Behauptung, die Schwarz nun klarstellte.
Der Verein um Vorsitzende Gabriele Lenkeit hatte die Gärten genutzt, um den Tieren Auslauf zu bieten. Nach der Kündigung suchen die Verantwortlichen nun nach neuen Flächen, um die Katzen weiterhin artgerecht unterbringen zu können. Die Stadtverwaltung signalisierte Bereitschaft, bei der Suche zu helfen.



