Gemeinschaftsgarten statt Privatgarten: Vorteile für Mieter
Gemeinschaftsgarten statt Privatgarten: Vorteile für Mieter

Für Erholung muss es nicht immer ein eigener Privatgarten sein – auch ein Gemeinschaftsgarten hat seine Vorzüge. Gerade in Großstädten ist ein privater Garten eine Seltenheit, während Gemeinschaftsgärten an Mietshäusern immer häufiger werden. myHOMEBOOK-Redakteurin Laura Kästner kennt beide Varianten und zieht den Gemeinschaftsgarten vor.

Zwei Gärten, doppeltes Glück

Ich bin mir bewusst, dass ich großes Glück habe – ich besitze gleich zwei Gärten. Einen direkt an der Terrasse und einen für alle Mieter des Hauses. Für viele ist das ein Traum, denn die Wartezeit auf einen Kleingarten beträgt in Deutschland durchschnittlich etwa drei Jahre. Dennoch bevorzuge ich den Gemeinschaftsgarten. Denn dieser kann vieles sein: eine öffentlich zugängliche Fläche in Städten wie Berlin, auf der Obst und Gemüse angebaut wird, oder die Grünanlage eines Mietshauses, die von allen Bewohnern genutzt werden darf.

Privatgarten kostet – Gemeinschaft verbindet

Unser eigener Garten bietet Freiheit. Wir Mieter dürfen Beete anlegen, ein Spielhaus aufstellen oder grillen, sofern der Mietvertrag dies erlaubt. Hecken oder Zäune markieren klar das eigene Stück Grün. Doch dieser Luxus treibt die Miete spürbar in die Höhe. Als wir in unsere Wohnung am Stadtrand zogen, fiel mir die Kontaktaufnahme mit den Nachbarn leichter, weil wir hinter dem Haus eine gemeinsame Grünfläche teilen. Ein Spielplatz für die Kinder aus dem Acht-Parteien-Haus brachte uns schnell ins Gespräch. Inzwischen sprechen wir uns bei Urlauben ab, die Kinder spielen zusammen und es gibt eine Nachbarschafts-WhatsApp-Gruppe. Gemeinschaftsgärten sind eine hervorragende Möglichkeit, um ins Gespräch zu kommen – und auch zu bleiben.

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Weniger Arbeit, mehr Genuss

Oft übernimmt eine Gärtnerei die Pflege des Gemeinschaftsgartens, die Kosten werden über die Betriebskosten umgelegt. In unserem privaten Garten an der Terrasse zahlen wir für Geräte und Zubehör selbst. Wir zahlen also für beide Gärten, doch trotzdem nutzen wir lieber den Gemeinschaftsgarten. Die gemeinsame Nutzung reduziert nicht nur den Arbeitsaufwand, sondern stärkt auch das nachbarschaftliche Miteinander. Wer also auf der Suche nach Erholung und sozialen Kontakten ist, sollte einen Gemeinschaftsgarten in Betracht ziehen – er bietet viele Vorteile gegenüber einem Privatgarten.

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