Langes Wochenende und die Sonne strahlt: Deutschland erlebt ein Frühlings-Feeling. Das bedeutet für viele: Es wird gegrillt! Doch aufgepasst: Beim Grillen gibt es in Deutschland zahlreiche Regeln. Wer diese ignoriert, riskiert schnell Ärger – und es kann richtig teuer werden. BILD kennt die drei Grillfallen, die Sie unbedingt vermeiden sollten.
Grillfalle 1: Grillen auf dem Balkon
Viele Mieter denken, Grillen auf dem Balkon sei erlaubt. Doch das ist ein Irrtum. In vielen Mietverträgen und Hausordnungen ist das Grillen auf dem Balkon untersagt. Grund sind Brandgefahr und Rauchentwicklung. Wer dennoch grillt, riskiert eine Abmahnung oder im schlimmsten Fall die Kündigung. Auch Bußgelder sind möglich.
Grillfalle 2: Grillen im Park oder am See
Öffentliche Grillplätze sind oft ausgewiesen. Doch wer einfach irgendwo im Park oder am See den Grill aufstellt, handelt illegal. In vielen Städten drohen Bußgelder von bis zu 500 Euro. Zudem gilt: Keine Einweggrills auf dem Boden verwenden, da diese Brandlöcher verursachen. Nutzen Sie nur dafür vorgesehene Grillstellen.
Grillfalle 3: Grillen mit falschem Brennstoff
Viele greifen zu Brandbeschleunigern wie Spiritus oder Benzin. Das ist lebensgefährlich und verboten. Es drohen schwere Verbrennungen und hohe Bußgelder. Verwenden Sie nur zugelassene Grillanzünder wie feste Anzündwürfel oder elektrische Anzünder. Auch das Verbrennen von behandeltem Holz ist nicht erlaubt.
Fazit: Mit diesen Tipps grillen Sie sicher und legal
Informieren Sie sich vor dem Grillen über die örtlichen Regelungen. Achten Sie auf Abstandsregeln zu Gebäuden und Vegetation. Grillen Sie nur auf festen, nicht brennbaren Untergründen. So vermeiden Sie Ärger mit Nachbarn und Behörden und können den Frühling genießen.



