Am 24. Verhandlungstag im Prozess um den Anschlag auf eine Verdi-Demonstration am 13. Februar 2025 hat das Gericht ein Video der ersten Vernehmung des Angeklagten Farhad N. gezeigt. Die Aufnahmen sollen Aufschluss über die Hintergründe der Tat geben.
Die Tat und der Prozess
Farhad N. war am 13. Februar 2025 mit seinem Mini Cooper in das Ende eines Verdi-Demonstrationszuges gerast. Dabei wurden mehrere Menschen verletzt. Der Prozess gegen ihn läuft bereits seit mehreren Monaten. Über 20 Verhandlungstage sind vergangen, bevor nun das Vernehmungsvideo als zentrales Beweismittel vorgeführt wurde.
Inhalt des Videos
In dem Video, das im Rahmen der ersten Vernehmung des Angeklagten aufgenommen wurde, zeigt sich Farhad N. zunächst kooperativ. Er schildert seinen Tathergang aus seiner Sicht. Die Ermittler hoffen, durch die Aufnahmen Hinweise auf das Motiv des Anschlags zu erhalten. Bislang hatte der Angeklagte keine klaren Angaben zu seinen Beweggründen gemacht.
Die Staatsanwaltschaft wirft Farhad N. versuchten Mord und gefährliche Körperverletzung vor. Die Verteidigung plädiert auf verminderte Schuldfähigkeit aufgrund psychischer Probleme. Das Video könnte nun neue Erkenntnisse liefern, um die Glaubwürdigkeit der Aussagen zu überprüfen.
Reaktionen und Ausblick
Die Angehörigen der Opfer verfolgen den Prozess mit großer Anteilnahme. Sie erhoffen sich von dem Video eine Klärung der Frage, warum der Angeklagte die Tat beging. Der Prozess wird voraussichtlich noch mehrere Wochen dauern. Das Gericht wird in den kommenden Verhandlungstagen weitere Zeugen und Sachverständige anhören, um den Fall vollständig aufzuklären.



