Eintracht Braunschweig hat im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga einen wichtigen Auswärtssieg beim 1. FC Kaiserslautern gefeiert. Der bisherige Tabellen-16. setzte sich mit 2:0 (1:0) durch und sammelte drei entscheidende Punkte im Ringen um den Klassenerhalt.
Frühe Führung durch Alidou
Das frühe Führungstor erzielte Faride Alidou in der 14. Minute. Der Angreifer, den die Braunschweiger vom FCK ausgeliehen hatten, nutzte einen schweren Patzer des 18-jährigen FCK-Torwarts Enis Kamga. Trainer Torsten Lieberknecht hatte Kamga überraschend den Vorzug vor Stammkeeper Julian Krahl gegeben. Alidou staubte ab, nachdem Kamga einen Schuss von Lino Tempelmann nicht festhalten konnte.
Lieberknechts besondere Beziehung zu Braunschweig
Lieberknecht, der zehn Jahre lang die Braunschweiger trainierte, musste in der 72. Minute einen weiteren Treffer seines Ex-Clubs durch Erencan Yardimci hinnehmen. Der eingewechselte Stürmer nutzte einen Konter zum Endstand und besiegelte die Niederlage der Pfälzer.
Pfiffe für den FCK
Die 44.353 Zuschauer auf dem Betzenberg quittierten die Leistung ihrer Mannschaft nach dem Schlusspfiff mit lautstarken Pfiffen. Die Eintracht stand von Beginn an tief und lauerte auf Konter. Kaiserslautern war vor der Pause zwar spielbestimmend, aber viel zu harmlos. Nach einem Pfeifkonzert zur Halbzeit zeigte sich die Lieberknecht-Elf auch nach dem Seitenwechsel bemüht, blieb im Passspiel jedoch extrem verunsichert und kaum gefährlich.
Mit diesem Sieg verschafft sich Braunschweig im Abstiegskampf Luft und zeigt, dass die Mannschaft um den Klassenerhalt kämpfen wird. Für den FCK hingegen wird die Situation nach der dritten Niederlage in Folge immer prekärer.



