In Hagen haben am Donnerstagmorgen 18 Wildschweine vor einer Schule für Aufregung gesorgt. Die Tiere durchstreiften das Gelände und hielten die Polizei sowie die Stadtverwaltung in Atem. Es ist die jüngste Episode in einer Stadt, die seit Monaten mit einem wachsenden Wildschweinproblem kämpft.
Wildschweine werden immer zutraulicher
Das Problem ist nicht neu: Bereits seit Längerem berichten Anwohner über immer zutraulichere Wildschweine, die sich in Wohngebiete und nun auch vor Schulen wagen. Die Tiere scheinen ihre Scheu vor Menschen weitgehend verloren zu haben. Die Stadtverwaltung von Hagen versucht mit verschiedenen Maßnahmen gegenzusteuern, darunter verstärkte Jagdaktionen und Aufklärungskampagnen für die Bevölkerung.
Polizei und Ordnungsamt im Einsatz
Am Morgen des 24. April 2026 rückten Polizei und Ordnungsamt an, nachdem die Wildschweine vor einer Schule gesichtet wurden. Die Beamten sicherten das Gebiet und versuchten, die Tiere zu vertreiben. Glücklicherweise kam es zu keinen Verletzungen von Schülern oder Passanten. Die Schule blieb vorsorglich geschlossen, bis die Lage unter Kontrolle war.
Die Wildschweine sind Teil eines größeren Problems: In Hagen gibt es eine überdurchschnittlich hohe Population dieser Tiere, die durch milde Winter und reichlich Nahrung in der Stadt begünstigt wird. Die Stadt appelliert an die Bürger, keine Essensreste liegen zu lassen und die Tiere nicht zu füttern, um sie nicht noch weiter anzulocken.
Die Behörden arbeiten an einer langfristigen Lösung, doch bis dahin bleibt die Situation angespannt. Für die Anwohner in Hagen ist die Wildschweinplage längst zum Alltag geworden – doch der Vorfall vor der Schule zeigt, dass die Gefahr weiterhin besteht.



