Umwelt- und Klimaschutz beginnt im Kleinen, und jeder kann und sollte einen Beitrag dazu leisten. Diese Botschaft stand im Mittelpunkt des Markts der Möglichkeiten, der am Samstag zum zweiten Mal auf dem Lützener Marktplatz stattfand. Organisiert von engagierten Bürgern, bot die Veranstaltung eine Plattform für vielfältige Initiativen und Projekte, die alle das gemeinsame Ziel verfolgen: Nachhaltigkeit im Alltag zu verankern.
Breites Angebot an nachhaltigen Ideen
Von Upcycling-Workshops über Informationen zu regionalen Lebensmitteln bis hin zu Tipps zur Müllvermeidung – die Bandbreite der präsentierten Angebote war beeindruckend. Tanja Selentschik, die den Markt mit initiiert hat, betonte die Bedeutung solcher lokaler Aktionen. „Jeder kann etwas tun, um unsere Umwelt zu schützen. Es muss nicht immer die große Geste sein; oft sind es die kleinen Schritte, die zählen“, erklärte sie.
Habitat im Kieswerk Nellschütz
Ein besonderes Projekt, das Selentschik vorstellte, ist das Habitat im Nellschützer Kieswerk. Dort wird ein Rückzugsort für bedrohte Tier- und Pflanzenarten geschaffen. „Wir nennen es liebevoll unseren ‚Powerranger‘ für die Natur“, sagte sie schmunzelnd. Das Projekt zeigt, wie Industriebrachen ökologisch aufgewertet werden können.
Gemeinsam für die Umwelt
Der Markt der Möglichkeiten versteht sich als Inspirationsquelle und Netzwerktreffen für alle, die sich im Burgenlandkreis für Naturschutz engagieren. Neben Informationsständen gab es auch Mitmachaktionen für Kinder und Erwachsene. Die Resonanz war positiv: Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, sich über nachhaltige Alternativen zu informieren und eigene Ideen einzubringen.
Die Veranstalter hoffen, dass der Markt auch im nächsten Jahr wieder stattfinden kann und noch mehr Menschen erreicht. Denn eines ist klar: Der Schutz unserer Umwelt ist eine Gemeinschaftsaufgabe, die vor Ort beginnt.



