Buckelwal Timmy vor Poel: Atmen wird immer schwächer
Buckelwal Timmy vor Poel wird schwächer

Buckelwal Timmy vor Poel: Atmen wird immer schwächer

Der Buckelwal Timmy, der seit Tagen in der Bucht vor der Insel Poel in der Ostsee festliegt, zeigt zunehmende Anzeichen von Erschöpfung. Wie BILD berichtet, ist sein Atmen zwar noch deutlich zu hören, aber es wird kontinuierlich schwächer. Augenzeugen beschreiben den Zustand des Tieres als besorgniserregend. Der Wal, der zunächst neugierig die Bucht erkundete, hat sich offenbar in den flachen Gewässern verirrt und findet nicht mehr zurück ins offene Meer.

Hilfsmaßnahmen vor Ort

Mehrere Teams von Meeresbiologen und Tierschützern sind vor Ort, um Timmy zu helfen. Sie versuchen, das Tier mit speziellen Methoden zu stabilisieren und eine mögliche Rückführung in tiefere Gewässer vorzubereiten. Bislang gestaltet sich die Rettung jedoch schwierig, da der Wal bei jedem Versuch, ihn zu leiten, panisch reagiert und sich weiter in die Bucht zurückzieht. Die Helfer hoffen, dass Timmy bei steigendem Wasserstand von selbst den Weg zurückfindet.

Öffentliche Anteilnahme

Die Strandung des Buckelwals hat große Anteilnahme in der Bevölkerung ausgelöst. Viele Schaulustige versammeln sich am Ufer, um das Tier zu beobachten. Die Behörden appellieren jedoch, Abstand zu halten, um den Wal nicht zusätzlich zu stressen. Experten betonen, dass jede weitere Störung die ohnehin kritische Lage des Meeressäugers verschlechtern könnte. Die Rettungsaktion wird von der Deutschen Gesellschaft zur Rettung von Meerestieren (DGRM) koordiniert.

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