Oberleitungsschaden in Ulm: Bahnverkehr massiv gestört
Oberleitungsschaden in Ulm: Bahnverkehr gestört

Wegen eines Oberleitungsschadens am Ulmer Hauptbahnhof kommt es zu erheblichen Beeinträchtigungen im süddeutschen Regional- und Fernverkehr. Betroffen sind auch die ICE-Verbindungen zwischen München und Stuttgart, die umgeleitet werden. Am wichtigen Bahnknotenpunkt Ulm fahren derzeit keine Züge, wie ein Sprecher der Deutschen Bahn mitteilte. Nach einer ersten Prognose sei bis etwa 15:00 Uhr mit Einschränkungen zu rechnen.

Ursache: Gerissenes Tragseil

Den Angaben zufolge ist am Morgen ein Tragseil gerissen, das die Oberleitung in Position hält. Die Deutsche Bahn geht von einem technischen Defekt aus, wie der Sprecher erklärte. Solche Vorfälle kämen hin und wieder vor. Der Bahnhof sei am Vormittag vorübergehend ohne Strom gewesen. Die Techniker seien bereits unterwegs, die Reparatur werde jedoch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Auswirkungen auf den Zugverkehr

Die Bahnstrecke von Ulm bis Örlingen ist laut dem Sprecher gesperrt. Zwischen Amstetten (Alb-Donau-Kreis) und Ulm (Ostalbkreis) wurde ein Notverkehr mit Bussen eingerichtet. Fernzüge werden über Aalen umgeleitet. Reisende müssen mit Verspätungen und Zugausfällen rechnen. Die Deutsche Bahn empfiehlt, sich vor Reiseantritt über die aktuellen Verbindungen zu informieren.

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Der Vorfall verdeutlicht die Anfälligkeit der Oberleitungsinfrastruktur. Die Bahn arbeitet daran, die Schäden so schnell wie möglich zu beheben, um den Betrieb wieder aufzunehmen. Betroffene Fahrgäste werden gebeten, Geduld zu haben und alternative Reisemöglichkeiten zu prüfen.

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