Stiftung Warentest hat Mähroboter getestet und kommt zu einem überraschenden Ergebnis: Ein guter Mähroboter muss nicht teuer sein. Moderne Mähautomaten finden sich mittlerweile auch ohne Begrenzungskabel im Garten zurecht. Doch ein Experte erklärt, weshalb solche kabellosen Modelle nicht immer die beste Wahl sind und wie viel man tatsächlich ausgeben muss.
Kabellose Mähroboter im Test
Die neueste Generation von Mährobotern verzichtet auf das lästige Verlegen von Begrenzungskabeln. Stattdessen navigieren sie mithilfe von GPS, Kameras oder Sensoren. Das klingt verlockend, aber der Experte rät zur Vorsicht: „Kabellose Modelle sind oft teurer und manchmal weniger zuverlässig als kabelgebundene.“ Besonders bei komplexen Gärten mit vielen Hindernissen stoßen sie an ihre Grenzen.
Kosten und Empfehlungen
Laut Stiftung Warentest gibt es bereits für unter 500 Euro gute Mähroboter, die zuverlässig mähen. Teurere Modelle bieten oft mehr Komfort, aber nicht unbedingt eine bessere Schnittleistung. Der Experte empfiehlt, vor dem Kauf die Größe und Beschaffenheit des Gartens genau zu analysieren. „Ein einfaches Modell mit Kabel reicht für die meisten Gärten völlig aus“, so sein Fazit.
Interessierte sollten zudem auf die Akkulaufzeit und die Möglichkeit der Steuerung per App achten. Viele günstige Modelle bieten heute bereits smarte Funktionen, die den Alltag erleichtern. Wer jedoch einen unebenen oder verwinkelten Garten hat, sollte lieber etwas mehr investieren oder auf ein kabelgebundenes Modell setzen.
Fazit des Tests
Der Test von Stiftung Warentest zeigt: Ein teurer Mähroboter ist nicht automatisch besser. Wichtig ist, dass das Modell zum eigenen Garten passt. Wer bereit ist, auf einige Annehmlichkeiten zu verzichten, kann mit einem günstigen Gerät ebenfalls gute Ergebnisse erzielen. Der Experte rät daher, vor dem Kauf genau zu vergleichen und sich nicht von der Technik blenden zu lassen.



