Magdeburg-Attentäter: Kahle Stellen durch Scheren-Attacke im Knast
Der Prozess um das Weihnachtsmarkt-Attentat von Magdeburg wird immer wieder durch kuriose Vorfälle unterbrochen. Nun sorgt das Aussehen des Angeklagten für Aufsehen: Er hat kahle Stellen am Kopf. Der Grund: Ein Mithäftling verweigerte ihm den Haarschnitt – und eine Kinderschere kam zum Einsatz.
Hungerstreik und Vergiftungsvorwürfe
Bereits zuvor fiel der Angeklagte durch Hungerstreik und angebliche Vergiftungsvorwürfe auf. Immer wieder betont er gesundheitliche Probleme und eine labile Psyche. Doch diesmal ging es im Gericht um seine Haare. Die kahlen Stellen sind offenbar das Ergebnis einer eigenwilligen Frisur, die er sich im Gefängnis zulegte.
Die Rolle der Kinderschere
Laut Informationen von Mitgefangenen weigerte sich ein anderer Insasse, dem Attentäter die Haare zu schneiden. Daraufhin griff der Angeklagte zu einer Kinderschere, um sich selbst zu frisieren. Das Ergebnis: ungleichmäßige, kahle Stellen am Kopf. Die Schere war offenbar nicht für einen professionellen Haarschnitt geeignet.
Ermittlungen zu den Umständen
Die Justizbehörden prüfen nun, wie die Kinderschere in die Zelle gelangen konnte. Bislang ist unklar, ob es sich um einen Sicherheitsverstoß handelt. Der Vorfall zeigt erneut, dass der Angeklagte auch hinter Gittern für Aufregung sorgt. Der Prozess wird fortgesetzt.



