Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking rechnet mit einem spannenden Dreikampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga. Nach dem torlosen Remis gegen Borussia Mönchengladbach am vergangenen Wochenende gratulierte Hecking dem Gladbacher Trainer Eugen Polanski bereits zum Klassenverbleib. Diese Geste kam jedoch etwas verfrüht, wie Hecking selbst einräumte. „Das war vielleicht etwas früh. Ich glaube aber, dass es nur noch zwischen Heidenheim, St. Pauli und uns geht“, sagte der VfL-Coach. „Die anderen werden schon noch ihre Punkte holen.“
Enge Konstellation im Tabellenkeller
Drei Spieltage vor dem Saisonende befinden sich die Wolfsburger auf dem vorletzten Platz der Tabelle. Der Rückstand auf den FC St. Pauli, der den Relegationsplatz belegt, beträgt lediglich einen Punkt. Noch kniffliger ist die Lage für den 1. FC Heidenheim, der das jüngste Kellerduell gegen den FC St. Pauli mit 2:0 für sich entscheiden konnte. Die Heidenheimer liegen derzeit drei Punkte hinter Wolfsburg auf dem 18. Rang, der den direkten Abstieg bedeuten würde. Am letzten Spieltag kommt es zum direkten Duell zwischen dem FC St. Pauli und dem VfL Wolfsburg, was die Entscheidung im Abstiegskampf zusätzlich anheizt.
Gladbach noch nicht in Sicherheit
Borussia Mönchengladbach geht mit einem komfortablen Vorsprung von sechs Punkten auf den Relegationsplatz in die letzten drei Partien. Zudem hat die Elf vom Niederrhein das bessere Torverhältnis im Vergleich zu den direkten Konkurrenten. Dennoch wollte Trainer Eugen Polanski die Glückwünsche von Hecking nicht annehmen. „Wir sind schon zufrieden mit dem Punkt und der tabellarischen Konstellation, aber wir müssen noch etwas tun und unsere Leistung bringen“, sagte der Gladbacher Coach. Die Borussia ist also noch nicht endgültig gerettet, auch wenn die Wahrscheinlichkeit für den Klassenverbleib hoch ist.



