Wetterexperte: 40 Grad in Deutschland nur der Anfang
40 Grad in Deutschland nur der Anfang

Der Juni schreibt in Deutschland Hitzegeschichte. Am 26. Juni 2026 wurden erstmals in diesem Jahr 40 Grad gemessen. Doch laut Wetterexperte Karsten Brandt ist dies erst der Beginn einer extremen Hitzewelle. „40 Grad, da kommt noch was!“, warnt Brandt eindringlich. Er rechnet mit weiteren Temperaturrekorden und betont die zunehmenden Gefahren für den menschlichen Körper.

Rekordhitze im Juni: 40 Grad gemessen

Die Messstationen in Deutschland verzeichneten am 26. Juni Temperaturen von bis zu 40 Grad. Damit wurde der bisherige Juni-Rekord aus dem Jahr 2019 übertroffen. Besonders betroffen waren Regionen im Westen und Südwesten des Landes. Die Hitzewelle hat sich in den letzten Tagen aufgebaut und erreicht nun ihren vorläufigen Höhepunkt.

Karsten Brandt, bekannt als Wetterexperte, erklärt: „Wir erleben eine außergewöhnliche Hitzewelle, die sich weiter verstärken wird. Die 40 Grad sind nur ein Vorgeschmack auf das, was noch kommt.“ Er verweist auf Klimamodelle, die für die kommenden Tage noch höhere Temperaturen vorhersagen.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Gefahren für den Körper: Hitzeschlag und Kreislaufprobleme

Der Wetterexperte warnt eindringlich vor den gesundheitlichen Risiken. „Bei 40 Grad und mehr wird der Körper stark belastet. Hitzschlag, Kreislaufprobleme und Dehydrierung sind akute Gefahren“, so Brandt. Besonders ältere Menschen, Kinder und Personen mit Vorerkrankungen sollten sich schützen.

Er empfiehlt, viel Wasser zu trinken, körperliche Anstrengung zu vermeiden und sich in kühlen Räumen aufzuhalten. Auch das Tragen von leichter Kleidung und das Meiden der Mittagshitze seien wichtig.

Weitere Rekorde erwartet

Brandt prognostiziert, dass die Hitzewelle in den nächsten Tagen noch zunehmen wird. „Es ist durchaus möglich, dass wir in einigen Regionen 42 oder 43 Grad sehen werden“, sagt er. Dies wäre ein neuer Allzeitrekord für Deutschland. Der bisherige Höchstwert liegt bei 42,6 Grad, gemessen im Juli 2019 in Lingen.

Die Hitzewelle wird durch eine stabile Hochdrucklage über Mitteleuropa verursacht, die heiße Luft aus Nordafrika nach Deutschland transportiert. Klimaforscher sehen darin ein Zeichen des Klimawandels, der solche Extremwetterereignisse häufiger und intensiver macht.

Verhaltenstipps bei extremer Hitze

Der Wetterexperte gibt konkrete Ratschläge: „Trinken Sie mindestens zwei bis drei Liter Wasser pro Tag, vermeiden Sie Alkohol und Koffein. Lüften Sie nur in den kühlen Morgen- und Abendstunden.“ Auch das Kühlen von Handgelenken und Nacken mit feuchten Tüchern könne helfen.

Für Berufstätige im Freien empfiehlt Brandt, die Arbeitszeiten in die frühen Morgenstunden zu verlegen und regelmäßige Pausen im Schatten einzulegen. Arbeitgeber seien in der Pflicht, für ausreichenden Hitzeschutz zu sorgen.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration