Deutscher Segler tot auf Kokain-Boot vor Azoren gefunden
Segler tot auf Kokain-Boot: Krimi vor Azoren

Ein deutscher Segler ist tot auf seinem Boot vor den Azoren gefunden worden. Die portugiesischen Behörden bestätigten den Fund von 340 Gramm Kokain an Bord. Der 40-jährige Marius S. aus Norddeutschland wurde bereits am 15. Juni leblos in seiner Kabine entdeckt. Ein amerikanischer Mitsegler, der mit ihm unterwegs war, informierte die Ehefrau des Verstorbenen erst drei Tage später.

Die Hintergründe des Falls

Nach Angaben der Familie war Marius S. ein erfahrener Segler, der schon viele Jahre auf dem Meer verbracht hatte. Seine Leidenschaft galt dem Hochseefischen. Die Reise zu den Azoren war als Traumreise geplant. Stattdessen endete sie in einer Tragödie. Die portugiesische Polizei hat Ermittlungen aufgenommen. Es wird geprüft, ob das Kokain für den Eigenkonsum bestimmt war oder ob ein Drogenschmuggel vorlag.

Die Rolle des Mitseglers

Der amerikanische Mitsegler, der mit Marius S. auf dem Boot war, hat sich bisher nicht öffentlich geäußert. Die Familie zeigt sich entsetzt über sein Verhalten. „Er hätte sofort Hilfe holen müssen, statt drei Tage zu warten“, sagte ein Angehöriger. Die Ermittler versuchen nun, die genauen Umstände des Todes zu klären. Eine Obduktion soll Aufschluss über die Todesursache geben.

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Die portugiesischen Behörden haben das Boot sichergestellt. Die Drogen wurden beschlagnahmt. Der Fall sorgt in der Seglergemeinde für Aufsehen. Viele fragen sich, wie es zu diesem Unglück kommen konnte. Die Ermittlungen dauern an.

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