Tunesien-Coach Hervé Renard lässt Zukunft nach WM offen
Hervé Renard lässt Zukunft nach WM offen

Der französische Trainer Hervé Renard hat seine Zukunft nach dem Aus in der Vorrunde der Frauen-WM mit Tunesien offengelassen. Der 57-Jährige war mitten im Turnier als Notnagel eingesprungen, konnte das Ausscheiden aber nicht verhindern. Nach der deutlichen 1:5-Auftaktniederlage gegen Schweden übernahm Renard die Mannschaft von Sabri Lamouchi. Doch auch unter seiner Regie setzte es eine herbe 0:4-Pleite gegen Japan, sodass Tunesien vor dem letzten Gruppenspiel gegen die Niederlande am Freitag (1.00 Uhr MEZ) keine Chance mehr auf das Achtelfinale hat.

Renard offen für Angebote – Afrika bleibt eine Option

„Ich bin offen für jede Diskussion. Ich werde mir das Projekt anschauen“, sagte Renard über seine berufliche Zukunft. Der aktuelle Vertrag des erfahrenen Trainers gilt nur für die WM. Zunächst wolle er sich aber mit einem ordentlichen Auftritt von der WM verabschieden: „Im Fußball geht es auch um Stolz. Auch wenn es schwer ist, musst du die Situation mit Stolz und Würde angehen.“

Renard vermisste Afrika – Rückkehr wahrscheinlich

Renard, der bereits mehrere afrikanische Nationalmannschaften trainiert hat, hält eine Rückkehr auf den Kontinent für wahrscheinlich. „Ich war sechs Jahre lang nicht in Afrika. Ich habe Afrika in dieser Zeit vermisst“, sagte er. „Ich denke, ich werde auf dem Kontinent bleiben. Wahrscheinlich wegen des Respekts, der mir dort entgegengebracht wird.“ Bei der Männer-WM 2022 in Katar war Renard als Trainer von Saudi-Arabien tätig und feierte dort einen Überraschungssieg gegen Argentinien.

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