Das WM-Spiel zwischen Frankreich und dem Irak in Philadelphia ist trotz aller Warnungen vor einem schweren Unwetter planmäßig angepfiffen worden. Das von Meteorologen für den Zeitpunkt des Anstoßes prognostizierte Gewitter blieb aus. Nach Angaben einer FIFA-Sprecherin vor Ort wird das Gewitter inzwischen erst nach dem Schlusspfiff erwartet.
Befürchtungen vor Spielbeginn
Rund drei Stunden vor Anpfiff waren die Befürchtungen vor einer witterungsbedingten Verschiebung des zweiten WM-Gruppenspiels noch deutlich größer. Ein kurzes, aber heftiges Unwetter führte zu Verzögerungen beim Einlass, die Fanzone wurde geschlossen. Besucher wurden aufgefordert, Schutz zu suchen. Wetterexperten hatten erklärt, dass sogar ein Risiko für einen Tornado bestehe.
Die FIFA zeigte sich besorgt, doch letztlich blieb das Schlimmste aus. Die Partie zwischen dem Mitfavoriten Frankreich und dem Irak begann pünktlich um 17:00 Uhr Ortszeit. Die Zuschauer konnten das Spiel ohne weitere Beeinträchtigungen verfolgen.
Reaktionen und Ausblick
Ein Sprecher des Wetterdienstes bestätigte, dass die Gewitterzelle sich abgeschwächt habe und nun erst nach Spielende erwartet werde. „Die Situation hat sich entspannt, die Gefahr ist vorerst gebannt“, so der Meteorologe. Die FIFA-Sprecherin zeigte sich erleichtert: „Wir sind froh, dass das Spiel wie geplant stattfinden konnte. Die Sicherheit der Spieler und Fans hat oberste Priorität.“
Mit diesem pünktlichen Anpfiff bleibt der Spielplan der WM unverändert. Frankreich geht als Favorit in die Partie, während der Irak auf eine Überraschung hofft. Das Spiel wird live im Fernsehen übertragen.



