WM-Trainer Faé reagiert auf Schweinsteigers rassismuskritische Aussagen
Trainer Faé kontert Schweinsteiger: Rassismusvorwurf

Schweinsteiger-Äußerung sorgt für Empörung

Bastian Schweinsteiger, ehemaliger Nationalspieler und heute TV-Experte, steht nach einer Aussage über afrikanischen Fußball in der Kritik. In der ARD bezeichnete er den Spielstil afrikanischer Mannschaften als „wild, unorthodox und taktisch nicht so geprägt“. Diese Worte stoßen nun auf deutlichen Widerspruch – insbesondere aus der Elfenbeinküste.

Trainer Faé erhebt schwere Vorwürfe

Der ivorische Nationaltrainer Emerse Faé reagierte am Rande der WM 2026 auf die Aussagen Schweinsteigers. „Wir könnten es rassistisch nennen, was er da gesagt hat“, so Faé gegenüber Reportern. Er betonte, dass der afrikanische Fußball in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht habe und taktisch auf höchstem Niveau sei. „Solche Klischees sind verletzend und entsprechen nicht der Realität“, fügte Faé hinzu.

DFB-Elf trifft auf Elfenbeinküste

Die Diskussion fällt zeitlich mit dem bevorstehenden Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen die Elfenbeinküste zusammen. Die Partie findet im kleinsten Stadion der WM statt und verspricht eine emotionale Begegnung zu werden. Schweinsteiger selbst hat sich bislang nicht weiter zu den Vorwürfen geäußert. Die ARD, für die er als Experte tätig ist, wollte die Aussage ebenfalls nicht kommentieren.

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Reaktionen aus der Fußballwelt

In den sozialen Medien und in Fachkreisen wird die Debatte kontrovers geführt. Während einige Schweinsteiger verteidigen und auf mangelnde Erfahrung mit afrikanischen Teams verweisen, sehen viele seine Äußerungen als rückständig an. Experten betonen, dass Teams wie Marokko bei der WM 2022 oder der Senegal gezeigt hätten, wie taktisch diszipliniert afrikanische Mannschaften agieren können.

Faé appellierte abschließend an alle Beteiligten, den Respekt vor anderen Fußballkulturen zu wahren: „Wir sollten die Vielfalt des Fußballs feiern, nicht abwerten.“ Die DFB-Elf wird sich am 26. Juni 2026 im Stadion der Begegnung stellen – ein Spiel, das nun auch politisch aufgeladen ist.

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