Wittenberg/MZ. – Großen Zuspruch fand der Tag der offenen Tür im Entwässerungsbetrieb der Lutherstadt Wittenberg am Sonntag. Rund 1.000 Besucher nutzten die Gelegenheit, um einen seltenen Blick hinter die Kulissen der Abwasserreinigung zu werfen. Das Unternehmen, eine Tochter der Stadtwerke, ist im Alltag und im Stadtbild eher wenig präsent. Auch das Klärwerk selbst hält sich mit seiner beinahe idyllischen Lage abseits der Hauptstraßen – zwischen Elbe und Industriestandorten – optisch im Hintergrund.
Einblicke in die Abwasserreinigung
Die Besucher konnten die verschiedenen Stationen der Reinigungsprozesse von Industrie- und Privatabwasser hautnah erleben. Von der mechanischen Vorreinigung über die biologische Stufe bis hin zur Schlammbehandlung wurden alle Schritte erklärt. Besonders überrascht zeigten sich viele Gäste von der Effizienz der Anlage und der hohen Qualität des gereinigten Wassers, das am Ende in die Elbe geleitet wird.
Interesse an Umweltschutz
Der Tag der offenen Tür stieß auf großes Interesse in der Bevölkerung. Viele Besucher zeigten sich beeindruckt von der Komplexität der Abwasserreinigung und der Bedeutung des Klärwerks für den Umweltschutz. Mitarbeiter standen für Fragen zur Verfügung und erläuterten die technischen Details. Auch für Kinder gab es Mitmachstationen, um spielerisch zu lernen, wie wichtig sauberes Wasser ist.
Der Entwässerungsbetrieb Wittenberg plant, auch in Zukunft regelmäßig solche Tage der offenen Tür anzubieten, um Transparenz zu schaffen und das Bewusstsein für Umweltthemen zu stärken.



