Gärtner aufgepasst! Diese 6 Fehler ruinieren die Zucchini-Ernte
6 Fehler, die die Zucchini-Ernte ruinieren

Zucchini wachsen wie verrückt – wenn man sie lässt. Doch schon kleine Fehler beim Anpflanzen können die Ernte ruinieren. Zwar gelten Zucchini als perfektes Gemüse für Einsteiger im Garten. Sie wachsen schnell und tragen bei guten Bedingungen über viele Wochen reichlich Früchte. Aber ganz ohne Tücken ist der Anbau nicht. Im Folgenden erfahren Sie, welche sechs häufigen Fehler Hobbygärtner vermeiden sollten, um eine reiche Zucchini-Ernte zu sichern.

1. Zucchini zu früh pflanzen

Wenn es um Temperaturen geht, kennen Zucchini kein Pardon. Vorgezogene Pflanzen dürfen erst ab Mitte Mai ins Freie, wenn keine Fröste mehr drohen und der Boden warm ist. Wer sie zu früh auspflanzt, riskiert einen Totalausfall. Einmal Kälteschock – und die Pflanzen erholen sich kaum noch, heißt es bei myHOMEBOOK (gehört ebenfalls zu Axel Springer).

2. Falscher Standort schwächt Zucchini

Zucchini brauchen Sonne, Wärme und Luft. Ein heller, warmer Platz mit guter Luftzirkulation ist Pflicht. Fehlen Sonne und Wärme, wachsen sie schwach und tragen weniger Früchte. Steht die Luft, breiten sich Krankheiten wie Mehltau leichter aus.

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3. Zu wenig Platz lässt Zucchini kümmern

Ein Quadratmeter pro Pflanze – das sollte drin sein. Viele Hobbygärtner unterschätzen, wie stark sich Zucchini ausbreiten. Die Jungpflanze wirkt nach dem Einsetzen noch klein und verloren. Doch nur wenige Wochen später hat sie sich breitgemacht. Stehen die Pflanzen zu dicht, nehmen sie einander Licht, Wasser und Nährstoffe. Nach Regen trocknen die Blätter schlechter ab. Auch das fördert Krankheiten wie Mehltau.

4. Boden für Zucchini richtig vorbereiten

Zucchini sind Starkzehrer. Sie benötigen lockeren, humusreichen Boden. In magerer oder verdichteter Erde bleiben sie deutlich unter ihren Möglichkeiten. Wer Kompost und etwas Hornspäne einarbeitet, schafft gute Bedingungen für kräftiges Wachstum.

5. Wurzeln von Zucchini nicht stören

Zucchini reagieren empfindlich, wenn ihre Wurzeln gestört werden. Das beginnt schon bei der Anzucht. Damit Pikieren entfällt, sollten die Samen direkt in Einzeltöpfchen wachsen. Auch beim Auspflanzen ist Vorsicht nötig. Der Wurzelballen muss intakt bleiben. Und einmal gesetzt, sollten Zucchini nicht mehr umziehen. Denn Umpflanzen bremst das Wachstum stark.

6. Zucchini benötigen viel Wasser

Trocknet der Boden immer wieder aus, wachsen die Pflanzen schlechter. Sie bilden weniger Früchte. Deshalb regelmäßig gießen – lieber seltener, dafür durchdringend, statt täglich nur ein wenig. Eine Mulchschicht aus Rasenschnitt hält die Feuchtigkeit länger im Boden.

Haben Sie Fehler entdeckt? Möchten Sie etwas kritisieren? Dann schreiben Sie uns gerne!

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