Berlin – Nach einem Zeugenhinweis auf mutmaßliche Schussgeräusche hat die Berliner Polizei den Volkspark Hasenheide im Bezirk Neukölln weiträumig abgesperrt und gründlich durchsucht. Rund 60 Polizisten waren im Einsatz, unterstützt von einem Polizeihubschrauber, der die Gegend aus der Luft überwachte. Die Beamten fanden jedoch weder verdächtige Personen noch konkrete Spuren wie Patronenhülsen, wie ein Polizeisprecher am späten Sonntagabend mitteilte.
Zeuge alarmierte die Polizei
Ein Zeuge hatte zuvor die Polizei verständigt und von Schussgeräuschen im Bereich des Volksparks berichtet. Daraufhin rückten mehrere Streifenwagen an. Als die Einsatzkräfte am Park eintrafen, vernahmen sie selbst weitere Knallgeräusche, deren Ursache jedoch unklar blieb. Die Polizei weitete daraufhin die Suche aus und setzte auch den Hubschrauber ein, um das weitläufige Gelände effektiv zu überwachen.
Einsatz ohne Ergebnis
Die Durchsuchung des Parks dauerte mehrere Stunden. Die Beamten kontrollierten Wege, Wiesen und Gebüsche, konnten jedoch keine Hinweise auf eine Schusswaffe oder eine sonstige Gefahrenlage finden. Auch die Befragung von Parkbesuchern brachte keine neuen Erkenntnisse. Der Einsatz wurde schließlich ohne Festnahmen oder Sicherstellungen beendet. Die Sperrung des Parks wurde aufgehoben. Die Polizei geht nun davon aus, dass es sich möglicherweise um Fehlinterpretationen von Geräuschen handelte, etwa durch Feuerwerkskörper oder andere laute Knaller. Die Ermittlungen zu dem Vorfall dauern jedoch an.



