RB Leipzig fehlt noch Champions-League-Reife nach 1:4 in Leverkusen
Leipzig fehlt noch Champions-League-Reife

Leipzigs Trainer Ole Werner wird am Montag 38 Jahre alt, doch die große Party bleibt aus. Nach der 1:4-Niederlage in Leverkusen müssen er und RB Leipzig weiter auf die Qualifikation für die Champions League warten. Statt mit dem sechsten Sieg in Serie den ersten Matchball zu nutzen, zeigte Bayer Leverkusen der hochtalentierten Truppe von RB Leipzig deutlich, dass noch Luft nach oben ist – und das nicht zum ersten Mal in dieser Saison.

Kein Sieg gegen Top-Teams

Auffällig: Gegen die Konkurrenz aus den Top vier holte RB in dieser Saison keinen Sieg. In den Spielen gegen Meister Bayern München (0:6, 1:5) und in der Hinrunde gegen Leverkusen (1:3) war das Team von Werner chancenlos. Gegen Borussia Dortmund gab es lediglich zwei Unentschieden (1:1, 2:2). „Heute wurden uns ein paar Dinge auf Topniveau aufgezeigt. Da, wo wir und jeder einzelne Spieler hinmöchten, ist dieses Niveau wöchentlich gefragt“, mahnte Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer nach dem Abpfiff.

Top-Talente tauchen ab

Auch für Trainer Werner wirkte der Gegner diesmal deutlich reifer. „Wir wussten, dass Leverkusen im Zentrum sehr spielstark ist. Wir haben es nicht gut gemacht und hatten defensiv keinen Zugriff. Offensiv waren wir auch über weite Strecken zu behäbig“, kritisierte der RB-Coach. In den vergangenen Spielen noch die auffälligsten Kicker, wurden vor allem die Offensiv-Juwelen Yan Diomande (19) und Antonio Nusa (20) von der Bayer-Abwehr komplett abgemeldet.

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Leverkusens Abwehrspieler Jarell Quansah hatte Leipzigs Superstar Yan Diomande fest im Griff. „Es gibt so Tage, an denen der Gegner ein Stück weit bereiter ist“, gab Topscorer Christoph Baumgartner (26) zu. Er schob nach: „Uns fehlt vielleicht etwas die Erfahrung, aber am Ende geht es darum, wo du in der Tabelle stehst. Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass wir in die Champions League einziehen werden.“

Und das ist mehr als realistisch: Mit einem Sieg am Samstag (15.30 Uhr) gegen St. Pauli würde RB Leipzig die Champions League im zweiten Anlauf endgültig klarmachen.

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