Schockmoment auf der Berliner Autobahn
Am Sonntagmorgen gegen 7.45 Uhr ereignete sich ein spektakulärer Vorfall auf der Berliner A113. Ein 38-jähriger Spanier, der zuvor im weltbekannten Sex-Club „KitKat“ in Berlin-Mitte gefeiert hatte, sprang aus einem fahrenden Taxi. Die Dashcam des Taxis zeigt, wie der Mann bei einer Geschwindigkeit von mindestens 80 km/h die hintere Tür öffnet und sich auf die Fahrbahn stürzt. Er überschlägt sich mehrfach und bleibt reglos liegen.
Helferin wird Opfer eines Raubüberfalls
Der Taxifahrer hielt sofort auf dem Standstreifen an und eilte zu dem am Boden liegenden Mann. Auch eine hinter dem Taxi fahrende Frau stoppte ihren Wagen, um Hilfe zu leisten. Doch plötzlich sprang der Spanier auf, rannte zum Auto der Frau und versuchte es zu starten. Da der Schlüssel nicht steckte, attackierte er die Frau und riss ihr die Handtasche mit den Autoschlüsseln aus der Hand. Anschließend startete er den Wagen und gab Gas.
Flucht endet an einem Poller
Mit dem geraubten Fahrzeug fuhr der Mann die Abfahrt Johannisthaler Chaussee hoch und bog in die Rudower Straße ein. Doch die Flucht war nur von kurzer Dauer: Wenige Minuten später prallte er gegen einen Straßenpoller. Bei dem Aufprall erlitt er Kopfverletzungen und wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Die Polizei hat Ermittlungen wegen Raubes, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Fahrens unter Drogeneinfluss eingeleitet. Laut Polizeisprecherin Jane Berndt besteht der Verdacht, dass der Mann unter dem Einfluss berauschender Mittel stand.



