Aldi Süd baut massiv Stellen ab: Bis zu 1500 Jobs betroffen
Aldi Süd streicht bis zu 1500 Jobs

Massiver Stellenabbau bei Aldi Süd: Bis zu 1500 Arbeitsplätze betroffen

Der Discounter Aldi Süd steht offenbar vor einem tiefgreifenden Umbau. Wie aus Unternehmenskreisen bestätigt wurde, sollen bis zu 1500 Arbeitsplätze gestrichen werden. Zuerst hatte die „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“ über die Pläne berichtet. Besonders stark betroffen ist der Standort in Mülheim an der Ruhr.

IT-Tochter im Fokus

Viele der betroffenen Mitarbeiter arbeiten in der IT-Tochtergesellschaft von Aldi Süd. Diese war in den vergangenen Jahren im Zuge der Digitalisierung stark ausgebaut worden. Bereits im vergangenen Jahr hatte der Discounter Hunderte Arbeitsplätze abgebaut und Aufgaben an externe Dienstleister ausgelagert. Dieser Kurs soll nun fortgesetzt werden. Offiziell betont das Unternehmen, dass keine wirtschaftliche Notlage bestehe. Vielmehr wolle Aldi seine Gewinne weiter steigern. Ein Sprecher erklärte: „Zu internen Angelegenheiten äußern wir uns nicht.“

Bereits erfolgte Einsparungen

Im Vorjahr hatte Aldi Süd rund 100 Stellen in der Buchhaltung gestrichen. Zudem wurde das Homeoffice in der Verwaltung stark reduziert. „Es ist Teil unserer DNA, unsere Strukturen und Prozesse kontinuierlich zu überprüfen und – wo sinnvoll – anzupassen“, hieß es damals von der Pressestelle. Anfang 2026 folgten rund 400 weitere Arbeitsstellen.

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Sortiment wird angepasst

Nicht nur die Beschäftigten sind betroffen, auch Kunden müssen sich auf spürbare Veränderungen einstellen. Aldi Süd plant, sein Sortiment deutlich zu straffen. Besonders in den Kühlregalen wird reduziert: Rund 50 Produkte sollen künftig nur noch als Aktionsware angeboten werden, um Platz im regulären Sortiment zu schaffen. Andere Marken, mit denen man sich nicht im Vorfeld einigen konnte, fliegen aus den Filialen. Nach Informationen von BILD laufen seit Ende vergangenen Jahres detaillierte Analysen und Gespräche. Parallel dazu verschlankt das Unternehmen sein Bio-Angebot. Die Marke „Nur Nur Natur“ und Bio sollen enger miteinander verzahnt und klarer im Sortiment positioniert werden.

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