Trauer um Radprofi: Kolumbianer Munoz stirbt nach Sturz
Kolumbianer Munoz stirbt nach Sturz

Der kolumbianische Radprofi Cristian Munoz ist tot. Wie der kolumbianische Radsportverband am Freitag mitteilte, erlag der 30-Jährige den medizinischen Komplikationen eines Sturzes, der sich am vergangenen Samstag bei der Tour du Jura ereignet hatte. Munoz, ein ehemaliger Teamkollege von Tadej Pogacar beim Team UAE Emirates-XRG, zog sich bei dem Unfall eine schwere Knieverletzung zu. In der Folge verschlechterte sich sein Zustand dramatisch – Medienberichten zufolge aufgrund einer Sepsis. Auch ein operativer Eingriff brachte keine wesentliche Besserung.

Abschied von einem Vorbild

„Sein Tod hinterlässt eine große Lücke im kolumbianischen Radsport und in den Herzen all jener, die das Privileg hatten, ihn kennenzulernen und mit ihm auf den Strecken und bei Wettkämpfen Zeit zu verbringen“, hieß es in der Pressemitteilung des Verbandes. „Cristian wird für seinen Einsatz, seine Disziplin und seine Menschlichkeit innerhalb und außerhalb des Pelotons in Erinnerung bleiben.“

Munoz, der zuletzt für das Team Nu Colombia aus seiner Heimat fuhr, war 2019 gemeinsam mit Pogacar zum UAE-Team gestoßen. Bei der Nachwuchsausgabe des Giro d’Italia 2018 hatte er eine Etappe gewonnen. Nach drei Jahren verließ er die Mannschaft.

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Team zieht sich zurück

Das Nu-Colombia-Team zog sich aufgrund der Schocknachrichten von der Asturien-Rundfahrt zurück, die am Donnerstag gestartet war. Die verbliebenen Fahrer ehrten den Verstorbenen unter anderem mit einer Schweigeminute. Der kolumbianische Radsport trauert um einen Athleten, der nicht nur sportlich überzeugte, sondern auch menschlich geschätzt wurde.

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