RB Leipzig marschiert Richtung Champions League: Werder Bremen kassiert Heimpleite
Leipzig auf Kurs: Werder-Pleite bei Werner-Rückkehr

RB Leipzig marschiert Richtung Champions League: Werder Bremen kassiert Heimpleite

Ein brutal effizientes RB Leipzig hat einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Champions League gemacht. Die Mannschaft von Trainer Ole Werner gewann am Samstag das Duell bei Werners ehemaligem Klub Werder Bremen mit 2:1 und festigte damit den vierten Tabellenplatz in der Bundesliga.

Killerinstinkt und eiskalte Chancenverwertung

Die Leipziger zeigten von Beginn an ihren Killerinstinkt und nutzten ihre Chancen eiskalt aus. Jubiläumstorschütze Antonio Nusa erzielte in seinem 50. Bundesliga-Spiel bereits in der 15. Minute das 1:0. Der Norweger verwertete einen schnellen Konter von der Strafraumgrenze aus und ließ die mitgereisten RB-Fans früh jubeln.

Nach der Pause erhöhte Romulo in der 52. Minute auf 2:0. Der Brasilianer profitierte von einer unsortierten Werder-Abwehr, die nach der verletzungsbedingten Auswechslung von Amos Pieper noch nicht wieder gefunden hatte. Romulo blieb allein vor Werder-Keeper Mio Backhaus cool und traf zum entscheidenden zweiten Treffer.

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Werder Bremen kämpft vergeblich

Werder Bremen zeigte sich zwar kämpferisch und hängte sich voll rein, doch offensiv blieben die Aktionen zu harmlos. Cameron Puertas schoss aus guter Position zu weit neben das Tor, und auch Romano Schmid konnte keine echte Gefahr entwickeln. Erst in der Nachspielzeit gelang Salim Musah mit seinem ersten Bundesliga-Tor der späte Anschlusstreffer zum 1:2, doch für mehr reichte es nicht mehr.

Für Werder Bremen bedeutet die Niederlage einen herben Rückschlag im Kampf gegen den Abstieg. Die Bremer gehen mit dieser Pleite in die nächsten schweren Wochen, während Leipzig weiter auf Kurs Richtung Champions League marschiert.

Werners emotionale Rückkehr

Für Trainer Ole Werner war die Partie eine emotionale Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte. Der Trainer hatte Werder Bremen 2022 zurück in die Bundesliga geführt und danach dreimal den Klassenerhalt geschafft. Vor dem Spiel sagte Werner: „Natürlich ist es etwas Besonderes, wenn du das erste Mal wieder an alter Wirkungsstätte spielst. Wer pfeift, der pfeift. Wer sich freut, der freut sich.“

Die meisten Werder-Anhänger nahmen seine Rückkehr norddeutsch gelassen auf, doch Geschenke machte Werner seinem Ex-Klub keine. Stattdessen konnte er sogar Nationalspieler Assan Ouédraogo nach dessen Knieverletzung noch zu einem Comeback verhelfen.

RB Leipzig bleibt damit auch nach der Länderspielpause auf Erfolgskurs. Von den letzten acht Bundesliga-Partien verlor die Mannschaft nur eine und präsentiert sich als ernstzunehmender Anwärter auf die Champions-League-Plätze.

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