Backhaus zu Timmy-Rettung: Wer mich durch den Kakao zieht, bekommt kein Interview
Backhaus: Kein Interview bei Kritik an Timmy-Rettung

Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) hat sich am Samstag zur aktuellen Lage des in der Ostsee gestrandeten Buckelwals Timmy geäußert und den Stand der Rettungsbemühungen bewertet. Dabei bezog er auch Stellung zu Kritik und unterschiedlichen Einschätzungen rund um den Einsatz.

Keine Interviews bei Häme

Backhaus erklärte, dass er keine Interviews mehr geben werde, wenn er öffentlich durch den Kakao gezogen werde. „Wer mich durch den Kakao zieht – kein Interview!“, so der Minister. Er betonte, dass die Behörden das Vorgehen professionell begleiteten und alle Optionen geprüft würden.

Kritik an der Rettungsstrategie

In den vergangenen Tagen war die Rettungsaktion für den jungen Buckelwal, der sich in flachen Gewässern verirrt hatte, auf unterschiedliche Reaktionen gestoßen. Während einige Experten die Maßnahmen als angemessen bezeichneten, zweifelten andere an der Effektivität. Backhaus wies darauf hin, dass die Entscheidungen auf Basis wissenschaftlicher Beratung getroffen würden.

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Der Minister betonte zudem, dass der Schutz des Tieres oberste Priorität habe. „Wir tun alles, um Timmy zu retten, aber wir müssen auch die Sicherheit der Einsatzkräfte gewährleisten“, sagte Backhaus. Er rief zu einem sachlichen Dialog auf und warnte vor voreiligen Urteilen.

Die Rettungsmannschaften arbeiten weiterhin daran, den Wal zurück in tiefere Gewässer zu lotsen. Derzeit würden verschiedene Methoden geprüft, darunter akustische Lockmittel und die Schaffung eines Fluchtkorridors. Eine zeitnahe Lösung sei jedoch nicht garantiert.

Backhaus kündigte an, die Öffentlichkeit weiterhin über den Fortgang der Aktion zu informieren, sofern die Berichterstattung fair bleibe. Die Debatte um die Rettung des Buckelwals hat in den sozialen Medien und in der lokalen Bevölkerung hohe Wellen geschlagen.

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