Sportmilliarde: Saalekreis geht in erster Runde leer aus
Sportmilliarde: Saalekreis geht leer aus

Der Saalekreis ist bei der ersten Ausschreibung der sogenannten „Sportmilliarde“ des Bundes leer ausgegangen. Der Bund gab am Mittwochnachmittag sieben Projekte für ganz Sachsen-Anhalt bekannt, die im Rahmen dieses Förderprogramms unterstützt werden. Auffällig ist, dass der Süden des Bundeslandes so gut wie gar nicht berücksichtigt wurde. Kein einziges Projekt aus dem Saalekreis fand in der ersten Runde Berücksichtigung, was vor Ort für Unmut sorgt.

Hintergrund der Sportmilliarde

Die Sportmilliarde ist ein Förderprogramm des Bundes, das die Sanierung und den Neubau von Sportstätten unterstützen soll. Insgesamt stehen eine Milliarde Euro zur Verfügung. Die Mittel werden in mehreren Ausschreibungsrunden vergeben. Der Saalekreis hatte mehrere Projekte eingereicht, darunter auch die Sanierung der Merseburger Schwimmhalle. Diese war jedoch nicht in der ersten Runde erfolgreich.

Chancen für ein Projekt

Trotz des Fehlschlags gibt es Hoffnung: Ein Projekt aus dem Saalekreis hat weiterhin Aussicht auf Förderung. Der Oberbürgermeister von Merseburg hat angeordnet, dass tägliche Kontrollgänge in der Schwimmhalle durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass keine größeren Schäden entstehen. Dies deutet darauf hin, dass die Stadt weiterhin auf eine spätere Förderung hofft. Die genauen Gründe für die Ablehnung in der ersten Runde sind noch nicht bekannt.

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Die Kommunalpolitik im Saalekreis zeigt sich enttäuscht. Man habe sich mehr Unterstützung vom Bund erwartet, insbesondere für die dringend sanierungsbedürftige Infrastruktur. Die nächste Ausschreibungsrunde wird mit Spannung erwartet. Der Saalekreis wird seine Projekte erneut einreichen und hofft auf eine positive Entscheidung.

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