Münchens neue Stadtspitze macht Tempo: OB Krause gibt Zeitplan für Eisbachwelle bekannt
Nur eine Woche nach seiner historischen Wahl zum Münchner Oberbürgermeister hat Dominik Krause bereits konkrete Pläne für eines der drängendsten städtischen Themen vorgelegt. In seinem ersten Radiointerview nach der Stichwahl beim Sender Gong 96.3 kündigte der neue Stadtchef an, dass die weltbekannte Eisbachwelle im Englischen Garten pünktlich zum Start der bayerischen Sommerferien wieder für Surfer und Schaulustige geöffnet werden soll.
Sicherheit hat oberste Priorität nach tödlichem Unfall
Krause betonte dabei nachdrücklich, dass die Verzögerungen bei der Wiederherstellung des Münchner Wahrzeichens primär Sicherheitsgründen geschuldet seien. Nach dem tragischen tödlichen Unfall im April 2025 müsse mit aller Sorgfalt sichergestellt werden, dass sich ein solcher Vorfall nicht wiederholen könne. "Spätestens, hoffe ich", so der Oberbürgermeister wörtlich, solle die Welle zu Ferienbeginn wieder nutzbar sein.
Der neue OB erbt dieses komplexe Projekt von seinem Vorgänger Dieter Reiter, bei dem die Sanierungsarbeiten längst nicht abgeschlossen waren. Krause machte deutlich, dass eigenmächtige Aktionen von Surfenthusiasten, die kürzlich versucht hatten, die Welle mit einem provisorischen Gitter wiederherzustellen, außerhalb der offiziellen Abstimmungsprozesse mit der Stadtverwaltung lagen und daher rückgängig gemacht werden mussten.
Enge Zusammenarbeit mit der Surf-Community wird fortgesetzt
Gleichzeitig versicherte der Oberbürgermeister, dass die Stadt München weiterhin intensiv mit der engagierten Surf-Community zusammenarbeiten werde. Das erklärte Ziel ist eine dauerhafte Lösung, die sowohl höchste Sicherheitsstandards erfüllt als auch breite Akzeptanz bei allen Beteiligten findet. Krause unterstrich, dass die Eisbachwelle nicht nur ein sportlicher Hotspot, sondern auch ein bedeutendes kulturelles Symbol für die Landeshauptstadt sei.
Die Ankündigung des konkreten Zeitrahmens wird in der Münchner Bevölkerung mit Spannung erwartet, nachdem das Thema die Stadt über viele Monate beschäftigt hat. Die Rückkehr der ikonischen Welle würde nicht nur die Surfszene beleben, sondern auch wieder zahlreiche Touristen an den Englischen Garten locken.



