Ex-Minister Ramsauer: Verfahren gegen Zahlung eingestellt
Ein ehemaliger Bundesminister, ein Parkplatz im Sicherheitsbereich und ein Polizist, der leicht verletzt worden sein soll: Gegen Peter Ramsauer (72, CSU) stand der Vorwurf der fahrlässigen Körperverletzung im Raum. Doch nun soll das Verfahren mit einer Zahlung von lediglich 3000 Euro beendet werden.
Hintergrund des Vorfalls
Der Vorfall ereignete sich auf einem Parkplatz in einem Sicherheitsbereich. Ramsauer soll dabei einen Polizisten angefahren haben, der leichte Verletzungen erlitt. Die Staatsanwaltschaft ermittelte zunächst wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung.
Die Entscheidung der Staatsanwaltschaft
Die Staatsanwaltschaft bietet Ramsauer nun an, das Verfahren gegen eine Geldzahlung in Höhe von 3000 Euro einzustellen. Eine Strafverteidigerin bezeichnete dies als „großzügiges Angebot“. Die Höhe der Zahlung wirft Fragen auf, insbesondere angesichts von Ramsauers Einkommen und Ruhegehalt als ehemaliger Minister.
Reaktionen und Ausblick
Die Entscheidung stößt auf gemischte Reaktionen. Während Ramsauer das Angebot voraussichtlich annehmen wird, kritisieren Beobachter die geringe Summe. Die genauen Umstände des Vorfalls und die Rolle von Ramsauers finanziellen Verhältnissen bleiben Gegenstand der Diskussion.



