SPD signalisiert Unterstützung für Ilse Aigner als Bundespräsidentin
SPD unterstützt Ilse Aigner als Bundespräsidentin

Aus den Reihen der SPD kommt Zuspruch für eine mögliche Kandidatur der CSU-Politikerin Ilse Aigner als Bundespräsidentin. Der SPD-Politiker und ehemalige Arbeitsminister Hubertus Heil äußerte sich positiv gegenüber dem Berliner „Tagesspiegel“. Er kenne und schätze Ilse Aigner seit vielen Jahren. Sie sei eine kluge und verantwortungsbewusste Demokratin und mit Sicherheit eine geeignete Kandidatin für das höchste politische Amt der Bundesrepublik.

Lob von bayerischem SPD-Vizepräsidenten

Auch der bayerische Landtagsvizepräsident Markus Rinderspacher (SPD) sprach sich lobend aus. Er betonte, dass Ilse Aigner Brücken zwischen politischen Lagern und gesellschaftlichen Gruppen baue und so den Zusammenhalt stärke. Sie verfüge über Regierungserfahrung auf Landes- und Bundesebene und vereine zugleich die verbindenden Tugenden einer hochrespektierten Parlamentspräsidentin. Ihre bodenständige Art schaffe Vertrauen und ermögliche eine unverstellte Kommunikation. Gerade in Zeiten wachsender Distanz zwischen Bürgern und Politik könne diese sympathische Authentizität verbindend wirken.

Söder stützt mögliche Kandidatur

Zuvor hatte Bayerns Ministerpräsident und CSU-Parteichef Markus Söder seine Unterstützung für Aigner zugesagt. In einem Interview mit den Zeitungen „Münchner Merkur“ und „tz“ erklärte Söder: „Die Union wird nach dem Sommer einen Vorschlag machen. Wenn Ilse Aigner möchte, hat sie meine volle Sympathie und Unterstützung.“ Das nächste deutsche Staatsoberhaupt wird am 30. Januar des kommenden Jahres von der Bundesversammlung gewählt. Frank-Walter Steinmeier darf nach zwei Amtszeiten nicht mehr antreten, sodass seine Amtszeit als Bundespräsident im März 2027 endet.

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