In Schierau sorgt ein Storch für Aufsehen. Der Vogel, den die Einheimischen liebevoll Adebar nennen, versuchte gleich zweimal, sein Nest direkt über einer Stromleitung zu bauen. Die Verantwortlichen in der Gemeinde sind gefordert, denn die Situation ist nicht ungefährlich. Doch Adebar ließ sich nicht beirren und setzte seinen Willen durch.
Ein hartnäckiger Vogel
Der Storch zeigte sich äußerst stur. Nachdem sein erster Nestbau über den Stromkabeln von den Behörden entfernt wurde, begann er erneut mit dem Bau an derselben Stelle. Die Gemeinde Schierau stand vor einer Herausforderung: Wie kann man den Vogel davon abhalten, ein gefährliches Nest zu bauen, ohne ihn zu verletzen?
Die Lösung
Schließlich entschieden sich die Verantwortlichen für eine kreative Lösung. Sie errichteten ein künstliches Nest in sicherer Entfernung von der Stromleitung. Adebar nahm dieses Angebot an und brütet nun in seinem neuen, menschengemachten Luxusheim. Der alte Horst bleibt jedoch als Erinnerung an den hartnäckigen Vogel erhalten.
Bald Nachbarn aus dem Ausland?
Die Geschichte von Adebar hat sich herumgesprochen. Experten erwarten, dass bald weitere Störche aus dem Ausland nach Schierau kommen könnten, um sich hier niederzulassen. Die Gemeinde bereitet sich bereits auf einen möglichen Storchenzuzug vor und plant, weitere Nistplätze zu schaffen.
Die Ereignisse in Schierau zeigen, wie wichtig es ist, Mensch und Tier in Einklang zu bringen. Mit Geduld und Kreativität lassen sich Lösungen finden, die beiden Seiten gerecht werden.



