Nepotismus bei WWE? Nichte von Kennedy Jr. unterschreibt Vertrag
Nepotismus bei WWE? Nichte von Kennedy Jr. unterschreibt

Die WWE hat ein neues Gesicht – doch statt sportlicher Schlagzeilen sorgt die Verpflichtung von Zoe Hines für politischen Zündstoff. Die 22-jährige Athletin wurde offiziell als neues Talent vorgestellt, doch bereits vor ihrem ersten Match steht ihre Familie im Mittelpunkt der Kritik. Hines ist die Nichte von Schauspielerin Cheryl Hines, die mit US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. verheiratet ist.

Insider erheben schwere Vorwürfe

Der renommierte Wrestling Observer berichtet, dass die Verpflichtung politisch forciert worden sein soll. Wrestling-Journalist Dave Meltzer erklärte: Es herrsche das Gefühl, dass dies eine erzwungene Verpflichtung sei – aufgrund ihres Namens und der Verbindungen zwischen Robert F. Kennedy und Linda McMahon. Linda McMahon, seit 50 Jahren mit dem ehemaligen WWE-Besitzer Vince McMahon verheiratet, sitzt aktuell als Bildungsministerin in der US-Regierung. Die WWE pflegt seit Jahren gute Kontakte zur Trump-Regierung. So verkündeten Kennedy und WWE-Boss Triple H im vergangenen Sommer, gemeinsam an einem Programm zur Gesundheitsförderung amerikanischer Jugendlicher zu arbeiten.

Talentiert oder nur Vitamin B?

Zoe Hines ist keine Unbekannte im Sport. Als ehemalige Softball-Spielerin vom Boston College gilt sie als solide Athletin. Doch laut Beobachtern habe sie beim Tryout nicht vollständig überzeugt. Dennoch erhielt sie ihren Vertrag. Onkel Kennedy machte keinen Hehl daraus, wie es dazu kam: Meine Nichte Zoe hat kürzlich einen WWE-Vertrag unterschrieben, an dem Linda einen großen Anteil hatte. Die WWE selbst präsentierte Hines am Mittwoch als Teil der neuen Nachwuchsklasse, gemeinsam mit Talenten wie Alyssa Daniele und Garrett Beck. Kennedy schrieb dazu: Meine Nichte Zoe Hines ist dem Pantheon der WWE-Ringer beigetreten!

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Druck und Erwartungen

Für Hines bedeutet der Wirbel um ihre Person vor allem eines: Der Druck ist höher als sonst. Denn unabhängig von allen Diskussionen wird am Ende nur zählen, was im Ring passiert. Sollte es ihr gelingen, sich sportlich zu behaupten, könnten die aktuellen Vorwürfe schnell verstummen. Falls nicht, wird sie zum Paradebeispiel für Wrestling mit politischem Beigeschmack. Eins ist sicher: So viel Aufmerksamkeit hatte ein WWE-Neuzugang lange nicht mehr!

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