Für den Abiturjahrgang des Demminer Goethe-Gymnasiums rückt das Ende der Schulzeit immer näher. Am Freitag feierten die 69 Zwölftklässler ausgelassen ihren letzten Schultag. Mit viel Lärm und Freude ließen sie es noch einmal richtig krachen. In lustigen Verkleidungen hatten die Gymnasiasten ein Programm zusammengestellt, das nicht nur die anderen Klassen des Gymnasiums begeisterte.
Abiturjahrgang hinterlässt bleibende Eindrücke
Schulleiter Torsten Sommer verfolgte das fröhliche Treiben mit einem lachenden und einem weinenden Auge. „Wir sind am Gymnasium wie eine große Familie“, stellte er fest. „Wie frühere Abiturienten hat auch dieser Jahrgang einen großen Fußabdruck hinterlassen. Es kommt schon Wehmut auf, wenn ich daran denke, dass die Jugendlichen uns nun bald verlassen. Aber es rücken junge Menschen nach, denen wir alles mit auf den Weg geben, damit sie ebenso erfolgreich ans Ziel kommen. Das ist unsere Passion.“
Doch an den bevorstehenden Abschied denken die Jugendlichen erst einmal noch gar nicht. Zur Feier des Tages machten sie die Aula zum Tollhaus: Die Abiturienten hatten ein Programm auf die Beine gestellt, das allen Anwesenden imponierte. Amely Sippel und Helge Jahnke führten als Moderatoren durch das Geschehen, in das auch die Lehrkräfte voll mit einbezogen wurden.
Spiele, Teamgeist und Tempo
„Ihr seid einfach toll“, lachte Lehrerin Maren Schlundt, als sie erfuhr, dass die Pädagogen in Pokerteams eingeteilt wurden. So mussten die Lehrer Personen nachahmen, die dann erraten wurden. Beim Bürostuhlrennen wurde Schülerin Luisa Rauscher von Lehrer Andreas Groening mit hohem Tempo durch die schmalen Wege zwischen den Sitzreihen befördert. Sie kam aber heil im Ziel an.
Die Lehrer Andreas Graf, Martin Koch und Mathias Jux traten verkleidet als Models auf und wetteiferten um den Titel Top-Model. Und beim Stuhltanz der Lehrer wurde dann kräftig gerangelt und geschoben, denn vorzeitig ausscheiden wollte keiner.
Abitanz und Abschiedsgefühle
Auf dem Schulhof zeigten die angehenden Abiturienten anschließend ihren Abi-Tanz. „Das ist ein geiler Moment nach zwölf Schuljahren“, sagte Maik Henkel. Trotz der fröhlichen Stimmung fällt ihm der Abschied von der Schule nicht ganz leicht. „In diesen Jahren entstanden viele Freundschaften“, berichtete der Zwölftklässler, der nach dem Abitur ein Medizinstudium aufnehmen möchte.
Jonas Hornke erzählt, dass er in Rostock ein Informatikstudium beginnen wird. An seine Schulzeit wird er sich gern erinnern. Zu seinen schönsten Erlebnissen gehörte ein Ausflug zum Skifahren nach Südtirol. „Wie alle anderen bin ich froh und stolz, es geschafft zu haben.“ Doch bevor die Schulzeit tatsächlich hinter ihnen liegt, müssen die Zwölftklässler noch die schriftlichen und mündlichen Prüfungen erfolgreich absolvieren. Dann haben sie noch einmal allen Grund zum Jubeln.
Traditioneller Umzug durch die Hansestadt
Jetzt starteten sie allerdings erst einmal zum traditionellen Umzug durch die Hansestadt. Auf dem Marktplatz ließen sich die Abiturienten gebührend feiern und genossen in vollen Zügen den letzten Schultag. Dort wiederholten die jungen Leute auch noch einmal ihren Abi-Tanz, den sie bereits auf dem Schulhof präsentiert hatten. Zahlreiche Schaulustige freuten sich gemeinsam mit den Abiturienten.



