Im Ringen um ein Ende des Iran-Kriegs hat US-Präsident Donald Trump Medienberichten zufolge die Reise seines Sondergesandten Steve Witkoff und seines Schwiegersohns Jared Kushner nach Pakistan zunächst abgesagt. Er habe seiner Delegation gesagt, sie sollten nicht fliegen, zitierte der US-Sender Fox News Trump. „Axios“-Reporter Barak Ravid schrieb auf der Plattform X ebenfalls, Trump habe ihn in einem Telefoninterview über die Absage der Reise informiert.
Hintergrund der Absage
Die ursprünglich geplante Reise sollte laut früheren Berichten der Vermittlung im Konflikt mit dem Iran dienen. Pakistan gilt als wichtiger diplomatischer Akteur in der Region. Die plötzliche Absage durch Trump wirft Fragen über den aktuellen Stand der Verhandlungen auf. Es ist unklar, ob die Reise zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt wird oder ob die Entscheidung auf neue Entwicklungen im Iran-Krieg zurückzuführen ist.
Reaktionen auf die Entscheidung
Bislang haben weder das Weiße Haus noch das pakistanische Außenministerium offiziell Stellung zu der Absage genommen. Experten vermuten, dass Trump mit diesem Schritt den Druck auf Teheran erhöhen möchte. Die USA und der Iran befinden sich seit Monaten in einem militärischen Konflikt, der international für Besorgnis sorgt. Die Reise von Witkoff und Kushner galt als letzte diplomatische Hoffnung vor einer möglichen Eskalation.
Die Entscheidung Trumps könnte auch innenpolitische Gründe haben. Kritiker werfen dem Präsidenten vor, die Diplomatie zu vernachlässigen und stattdessen auf militärische Lösungen zu setzen. Die Absage der Reise nach Pakistan könnte daher Teil einer strategischen Neuausrichtung sein.



