Seit Beginn des Irankriegs gibt sich Saudi-Arabien alle Mühe, so zu tun, als sei alles wie immer. Doch hinter den Kulissen wächst die Nervosität – und die Enttäuschung über Donald Trump. Der US-Präsident demütigte den Kronprinzen Mohammed bin Salman nun öffentlich mit den Worten: „Er muss jetzt nett zu mir sein.“
Krisenmanagement in Riad
In Saudi-Arabien versucht man, nach außen hin Normalität zu demonstrieren. Doch die Stimmung im Königshaus ist angespannt. Die Beziehung zu den USA, in die Riad viel Kapital investiert hat, zeigt erste Risse. Trump scheint die Abhängigkeit Saudi-Arabiens schamlos auszunutzen.
Die Demütigung des Kronprinzen
Mit seinem Kommentar stellte Trump den Kronprinzen bloß. Dabei hatte Mohammed bin Salman viel auf die Karte Washington gesetzt. Nun fürchtet man in Riad, dass die Partnerschaft mit den USA bröckelt. Einige Experten fragen sich bereits, ob Saudi-Arabien sich von den USA abwenden könnte.
Die saudische Führung steht unter Druck. Der Krieg im Iran hat die Region destabilisiert, und die wirtschaftlichen Folgen sind enorm. Hinzu kommt die Unsicherheit über die künftige US-Politik. Trump hat mehrfach gezeigt, dass er Verbündete wie Saudi-Arabien nicht als Partner auf Augenhöhe betrachtet.
Ob Riad tatsächlich eine Abkehr von den USA vollzieht, bleibt abzuwarten. Klar ist jedoch: Die einst so enge Beziehung zwischen Trump und dem Kronprinzen hat tiefe Risse bekommen. Die Demütigung durch den US-Präsidenten wird in Saudi-Arabien nicht vergessen werden.



