Drei Jahre lang lebte Jennifer Saro mit einer dramatischen Fehldiagnose: Ihr Sohn bekam täglich Spritzen gegen eine Krankheit, die er gar nicht hat. Erst ein neuer Gentest brachte die Wahrheit über die Erkrankung ihres Sohnes „Keski“ – so nennt sie ihren Sohn in der Öffentlichkeit – ans Licht.
Die falsche Diagnose
Die genaue Art der Fehldiagnose wurde nicht öffentlich gemacht, aber es handelte sich um eine schwere Stoffwechselerkrankung, die eine tägliche Injektion erforderte. Der kleine Junge musste über Jahre hinweg die schmerzhaften Spritzen ertragen, ohne dass eine tatsächliche medizinische Notwendigkeit bestand.
Der Gentest als Wendepunkt
Ein fortschrittlicher Gentest, der speziell auf seltene Erbkrankheiten ausgelegt ist, offenbarte schließlich, dass Keski die vermeintliche Krankheit gar nicht hat. Die Erleichterung bei Jennifer Saro war riesig, doch zugleich macht sie sich Vorwürfe: „Ich habe meinem Kind unnötig Leid zugefügt, obwohl ich nur das Beste wollte.“
Folgen für die Gesundheit
Ob die unnötigen Spritzen langfristige gesundheitliche Schäden verursacht haben, ist noch unklar. Ärzte beobachten den Jungen nun intensiv. Experten betonen, dass solche Fehldiagnosen selten, aber möglich sind – und dass Gentests immer wichtiger werden, um sie zu vermeiden.
Die Zukunft von Keski
Jennifer Saro plant, Keski nun ein normales Leben zu ermöglichen, ohne tägliche Spritzen und Arztbesuche. Sie möchte sich verstärkt für Aufklärung über seltene Krankheiten und die Bedeutung von Gentests einsetzen. In ihrem Alltag wird sie von BVB-Torwart Alexander Meyer und Keksis Vater Inscope21 (bürgerlich Nicolas Lazaridis) unterstützt.
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