Münchens Verkehrswende 2025: Kleine Maßnahmen mit großer Wirkung für Radler und Fußgänger
Münchens Verkehrswende: Kleine Maßnahmen mit großer Wirkung

Münchens Verkehrswende 2025: Viele kleine Schritte führen zum Ziel

Das Mobilitätsreferat und das Baureferat der Landeshauptstadt München haben einen umfassenden Rückblick auf die Maßnahmen des Jahres 2025 vorgelegt, die den Wandel hin zu einer nachhaltigeren Mobilität vorantreiben sollen. Die Bilanz zeigt, dass nicht nur große Infrastrukturprojekte, sondern vor allem zahlreiche kleinere Initiativen den Fortschritt prägen.

Details machen den Unterschied

Baureferentin Jeanne-Marie Ehbauer von den Grünen betont in einer offiziellen Mitteilung der Stadt, dass sich die Verkehrswende in München nicht nur in monumentalen Bauvorhaben manifestiert. „Vom Radbügel bis zur barrierefreien Bushaltestelle“ stecke der Wandel in unzähligen Details. Das übergeordnete Ziel sei es, Wege sicherer zu gestalten, Hürden abzubauen und attraktive Alternativen zum motorisierten Individualverkehr zu schaffen.

Konkrete Zahlen und Fakten

Die Stadt verzeichnet im Jahr 2025 beeindruckende Fortschritte in verschiedenen Bereichen:

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  • Radverkehr: An 66 Standorten wurden rund 1.500 neue Abstellplätze für Fahrräder errichtet, beispielsweise 52 neue Plätze am Ostbahnhof. An 75 Verkehrsknotenpunkten wurden Radwege rot markiert, um die Sichtbarkeit und Sicherheit der Radfahrer zu erhöhen.
  • Fahrradstraßen: Die Anzahl der Fahrradstraßen, auf denen Radfahrer Vorfahrt haben und nebeneinander fahren dürfen, hat die Marke von 100 überschritten. Neu hinzugekommen sind unter anderem Abschnitte an der Königinstraße, am Isarkanal und der Hachinger-Bach-Straße.
  • Fußverkehr: Für Fußgänger wurden zehn neue Zebrastreifen angelegt und 68 bestehende neu markiert, um die Sicherheit zu verbessern.
  • Barrierefreiheit: Um Menschen mit Gehbehinderungen oder Familien mit Kinderwagen den Zugang zum öffentlichen Nahverkehr zu erleichtern, hat die Stadt vier Bushaltestellen so umgebaut, dass ein stufenloser Einstieg möglich ist.
  • Sharing-Angebote: Im Stadtgebiet wurden 172 neue Parkplätze für Carsharing in 20 Straßen eingerichtet, etwa in der Hohenzollernstraße oder der Arcisstraße. Zusätzlich gibt es 145 neue Abstellflächen für E-Tretroller, um wildes Abstellen zu reduzieren.

Die Philosophie hinter den Maßnahmen

Mobilitätsreferent Georg Dunkel, der parteilos ist, unterstreicht die Bedeutung dieses Ansatzes: „Die Verkehrswende in München kommt Schritt für Schritt voran. Kleine Maßnahmen sind genauso wichtig wie große Projekte.“ Diese Philosophie spiegelt sich in der praktischen Umsetzung wider, die auf eine breite Palette von Verbesserungen setzt.

Ausblick auf zukünftige Projekte

Neben den bereits umgesetzten Initiativen wurden auch für das neue Jahr bereits größere Vorhaben angestoßen. Dazu zählen beispielsweise der Umbau der Augustenstraße in der Maxvorstadt und Verbesserungen für Radfahrer am Giesinger Berg. Diese Projekte sollen die Infrastruktur weiter optimieren und die Attraktivität alternativer Verkehrsmittel steigern.

Insgesamt zeigt der Bericht, dass München mit einem Mix aus großen und kleinen Maßnahmen kontinuierlich an der Verkehrswende arbeitet. Die Fortschritte im Rad- und Fußverkehr, die Barrierefreiheit und die Sharing-Angebote demonstrieren einen vielschichtigen Ansatz, der auf Nachhaltigkeit und Inklusion setzt.

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