Nach Ache-Schock: Kölns Rettungs-Trümpfe im Endspurt um den Klassenerhalt
Kölns Rettungs-Trümpfe nach Ache-Schock im Endspurt

Nach dem Ache-Schock: Kölns Rettungs-Trümpfe im Endspurt um den Klassenerhalt

Der FC Köln befindet sich in einer Phase zwischen Hoffen und Bangen im Kampf um den Klassenerhalt. Kaum schien die Rettung nach dem 1:1 bei St. Pauli greifbarer, da folgten Hiobsbotschaften: Das Saison-Aus von Stürmer Ragnar Ache (27) aufgrund eines Muskelfaserrisses, Siege der direkten Konkurrenten und nur noch sieben Punkte Vorsprung auf Platz 17. Doch trotz dieser Dämpfer gibt es im 4-Spiele-Endspurt mehrere Faktoren, die für den FC sprechen.

Die Moral als entscheidender Faktor

Ein ganz wichtiger Aspekt im Endspurt um die nötigen Punkte ist die Moral der Mannschaft. Die FC-Profis beweisen aktuell die erforderliche Nervenstärke und Comeback-Qualität, geben sich nicht auf. So kam der FC zuletzt trotz 0:2-Rückstand in Frankfurt zurück und steckte auch das 0:1 bei St. Pauli weg, holte am Ende jeweils einen Punkt. Ohne diese beiden Zähler würde der Abstand auf den Relegationsrang nur noch einen Punkt betragen. Sportboss Thomas Kessler (40) lobt: „Die Jungs geben nicht auf. Umso schöner, dass sie sich am Ende dann auch dafür belohnen.“

Trainer René Wagner mit goldenem Händchen

René Wagner (37) legte mit fünf Punkten aus drei Spielen einen Top-Start hin und ist als Chef-Coach weiter ungeschlagen. Seine Maßnahmen greifen nicht nur im Training, sondern auch bei den Spielen. Wagner bewies bislang ein goldenes Händchen, seine Joker stachen beim 2:2 in Frankfurt und jetzt auch beim 1:1 am Millerntor. Kessler betont: „Die Arbeit mit René macht nicht nur den Jungs Spaß. Er hat es geschafft, dass sie die Intensität noch mal angezogen haben. Und er macht einfach einen guten Job.“

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Luca Waldschmidt im Wandel

Kölns Edel-Techniker Luca Waldschmidt (29) hat sich nicht nur durch sein Elfmeter-Tor zurückgemeldet, sondern blüht auch in der täglichen Arbeit unter Wagner wieder auf. Er akzeptiert seine Rolle und wird dadurch zu einem Trumpf im Abstiegskampf. Waldschmidt selbst sagt: „Ich habe einen guten Austausch mit René und spüre sein Vertrauen, auch wenn ich nicht von Beginn an auf dem Platz stehe.“ Durch das Ache-Aus ist er jetzt umso mehr gefordert, möglicherweise sogar in der Startelf.

Das günstige Restprogramm

Ein Sieg könnte die Rettung perfekt machen, und das Restprogramm spielt dem FC dabei in die Karten. Selbst wenn das Derby gegen Leverkusen nicht optimal verläuft, warten mit Union Berlin (Auswärtsspiel) und Heidenheim (Heimspiel) zwei mehr als machbare Aufgaben. Im Vergleich dazu haben Konkurrenten wie der HSV, Werder Bremen und Wolfsburg einen deutlich schwereren Endspurt.

Personal-Situation und Torverhältnis

Mit Ache fehlt Köln in den letzten Spielen zwar der beste Rückrunden-Knipser mit sechs Toren, aber der restliche Kader steht Trainer Wagner komplett zur Verfügung. Die Personal-Probleme der vergangenen Monate sind Geschichte. Zudem zahlt es sich aus, dass der FC diese Saison nie unter die Räder kam. Köln hat mit einem Torverhältnis von -7 das mit Abstand beste aller abstiegsbedrohten Klubs. Wolfsburg und St. Pauli stehen jeweils 18 Tore schlechter da, was sich am Ende wie ein zusätzlicher Punkt auswirken kann.

Insgesamt zeigt der FC Köln trotz des Rückschlags durch Aches Verletzung Stärke und hat mehrere Trümpfe im Ärmel, um den Klassenerhalt zu sichern. Die Kombination aus Moral, Trainerleistung und einem günstigen Programm bietet Hoffnung in dieser kritischen Phase.

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