Nach Vinicius-Eklat: Uefa sperrt Benficas Prestianni für sechs Spiele
Uefa sperrt Benficas Prestianni für sechs Spiele

Die Uefa-Disziplinarkommission hat ein deutliches Zeichen gegen Rassismus im Fußball gesetzt. Benfica-Star Gianluca Prestianni (20) wurde wegen seiner mutmaßlichen rassistischen Beleidigung gegen Real-Madrid-Spieler Vinicius Junior (25) für sechs Spiele gesperrt. Diese Entscheidung fiel nach einem Eklat während eines Champions-League-Spiels, bei dem Prestianni den brasilianischen Nationalspieler verbal attackiert haben soll.

Harte Strafe als Signal

Die Sperre ist eine der härtesten Strafen, die die Uefa in diesem Zusammenhang verhängt hat. Sie soll ein klares Signal senden, dass rassistische Äußerungen im Fußball nicht toleriert werden. Die Disziplinarkommission berief sich auf Artikel 14 der Uefa-Disziplinarordnung, der rassistische und diskriminierende Verhaltensweisen ahndet. Prestianni hatte sich nach dem Vorfall zunächst nicht öffentlich geäußert, sein Verein Benfica Lissabon kündigte jedoch an, die Entscheidung zu respektieren und interne Maßnahmen zu prüfen.

Reaktionen aus der Fußballwelt

Der Fall hat international für Aufsehen gesorgt. Vinicius Junior, der immer wieder Ziel rassistischer Anfeindungen wird, erhielt Unterstützung von zahlreichen Spielern und Verbänden. Die spanische Liga und der brasilianische Fußballverband begrüßten die Entscheidung der Uefa. Kritiker fordern jedoch noch strengere Maßnahmen, um Rassismus endgültig aus den Stadien zu verbannen.

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Prestianni wird die nächsten sechs Pflichtspiele der Benfica-Mannschaft in europäischen Wettbewerben verpassen. Das erste Spiel der Sperre tritt sofort in Kraft. Ob der Verein Einspruch einlegt, ist noch unklar. Die Uefa betonte, dass die Sperre nicht nur als Strafe, sondern auch als Prävention dienen soll.

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