Heute beginnen in den ersten Bundesländern die Sommerferien. Schülerinnen und Schüler in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland dürfen als Erste in die längste freie Zeit des Jahres starten. Damit fällt der Startschuss für die Hauptreisezeit, was die Staugefahr auf den Autobahnen im Westen Deutschlands deutlich erhöht.
ADAC warnt vor Staus durch Hitze und Baustellen
Der ADAC rechnet mit erheblichen Verkehrsbehinderungen. „Für zahlreiche Staus dürften wegen der anhaltenden Hitzewelle auch Tagesausflügler und Kurzentschlossene sorgen“, warnt der Verkehrsclub. Hinzu kommen rund 1.000 Dauerbaustellen auf den Autobahnen, die den Verkehr zusätzlich bremsen. Besonders betroffen sind die Autobahnen in den westlichen Bundesländern.
Sieben verschiedene Ferienstart-Termine in Deutschland
In diesem Jahr gibt es in Deutschland insgesamt sieben verschiedene Ferienstarttermine, die von den Bundesländern untereinander abgestimmt wurden. Das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen startet erst am 17. Juli in die Ferien. Bayern ist wie immer das Schlusslicht und beginnt die schulfreie Zeit am 31. Juli. Vom 31. Juli bis zum 9. August haben dann für rund eine Woche alle Schülerinnen und Schüler in Deutschland gleichzeitig Ferien. Am 10. August beginnt in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland bereits das Schuljahr 2026/27.
Frankreich als Vorbild für einheitliche Ferien
Im Gegensatz zu Deutschland gibt es in Frankreich einen landesweit einheitlichen Ferientermin. Dort haben alle Schüler vom 5. Juli bis zum 30. August frei. Diese Regelung vermeidet die in Deutschland übliche Staffelung der Ferienzeiten, die jedoch der Entzerrung des Reiseverkehrs dient.
Der ADAC rät Autofahrern, sich vor Fahrtantritt über aktuelle Staus und Baustellen zu informieren und gegebenenfalls Ausweichrouten zu nutzen. Besonders an den Wochenenden und zu Ferienbeginn ist mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen.



