Eltern aufgepasst: Bunte Slush-Eis-Getränke können für Kinder gefährlich sein. Das berichtet die Bild-Zeitung unter Berufung auf Experten. Das Problem liegt in einem Inhaltsstoff, der in vielen dieser eisgekühlten Erfrischungen steckt: Glycerin.
Was ist Slush-Eis und warum ist es gefährlich?
Slush-Eis, auch als Slush-Ice bekannt, ist ein halbgefrorenes Getränk, das oft in leuchtenden Farben daherkommt. Es wird häufig an Kiosken, in Freizeitparks oder auf Veranstaltungen verkauft. Doch was viele nicht wissen: Der Zusatzstoff Glycerin, der für die typische Konsistenz sorgt, kann in größeren Mengen gesundheitsschädlich sein, insbesondere für Kinder.
Laut der deutschen Lebensmittelüberwachung kann Glycerin bei übermäßigem Verzehr zu Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen und sogar zu einer Vergiftung führen. Besonders gefährdet sind Kinder mit geringem Körpergewicht, da sie empfindlicher auf den Stoff reagieren.
Welche Symptome können auftreten?
Die Symptome einer Glycerin-Vergiftung ähneln denen einer Alkoholvergiftung. Dazu gehören Benommenheit, Schwindel, Verwirrtheit und in schweren Fällen Bewusstlosigkeit. In Einzelfällen wurden bei Kindern nach dem Konsum von Slush-Eis sogar Krampfanfälle beobachtet.
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat einen Grenzwert für die tägliche Aufnahme von Glycerin festgelegt. Bei Kindern kann dieser Wert jedoch bereits durch den Verzehr einer einzigen Portion Slush-Eis überschritten werden.
Was raten Experten?
„Eltern sollten ihren Kindern Slush-Eis nur in Maßen geben oder ganz darauf verzichten“, rät ein Sprecher des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). „Insbesondere für Kleinkinder unter drei Jahren ist das Getränk ungeeignet.“
Die Bild-Zeitung empfiehlt, auf Alternativen wie selbstgemachte Fruchteiscreme oder natürliche Fruchtsäfte zurückzugreifen. So können Eltern sicherstellen, dass ihre Kinder keine unerwünschten Zusatzstoffe zu sich nehmen.
Weitere Gefahren für Kinder im Sommer
Neben Slush-Eis gibt es weitere Risiken, auf die Eltern in den Sommermonaten achten sollten. Dazu gehören die richtige Badebekleidung, die Leben retten kann, sowie eine entspannte Abendroutine für einen besseren Schlaf. Auch die Ernährung spielt eine Rolle: Glückliches Essen, wie aus Sauerkraut zubereitet, kann die Stimmung verbessern.
Eltern sollten zudem auf Warnsignale wie Mom Guilt achten, die durch soziale Medien verstärkt werden können. Paartherapeuten geben Tipps, wie man als Eltern ein Liebespaar bleibt, und Momfluencerin Frieda Lewin fordert ein Ende des Eltern-Bashings.



