Vom Maler zum Croupier: „Bester Tag im Casino übertrifft schlechtesten als Maler“
Vom Maler zum Croupier: Ein Berufswechsel mit Risiko

Tom Fabian hat einen ungewöhnlichen Karriereweg eingeschlagen: Der gelernte Maler gab seinen Beruf auf, um als Croupier in einer Spielbank zu arbeiten. Seine Devise: „Der schlechteste Tag in der Spielbank ist besser als der beste Tag als Maler.“ Im Interview mit Nina Kiermayer gewährt er Einblicke in seinen neuen Job und die damit verbundenen Herausforderungen.

Warum der Wechsel?

Fabian, der zuvor als Maler tätig war, empfand seine Arbeit zunehmend als eintönig und wenig erfüllend. Die Suche nach einer Tätigkeit mit mehr Abwechslung und sozialem Kontakt führte ihn zur Spielbank. „Ich wollte etwas ganz anderes machen, etwas, das mich fordert und bei dem ich mit Menschen interagiere“, erklärt er. Die Entscheidung fiel ihm nicht leicht, doch heute bereut er sie keine Sekunde.

Die Ausbildung zum Croupier

Bevor Fabian am Spieltisch stehen durfte, durchlief er eine intensive Ausbildung. Diese umfasste nicht nur die Regeln der verschiedenen Spiele wie Roulette, Black Jack oder Poker, sondern auch den Umgang mit großen Geldsummen und die Psychologie der Spieler. „Man muss lernen, die Spieler zu lesen und ruhig zu bleiben, auch wenn es hektisch wird“, so Fabian. Besonders wichtig sei die Fähigkeit, unter Druck präzise zu arbeiten und gleichzeitig eine angenehme Atmosphäre zu schaffen.

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Verantwortung gegenüber den Spielern

Ein zentraler Aspekt seiner Arbeit ist die Verantwortung, die er gegenüber den Spielern trägt. „Wir verkaufen nicht nur Unterhaltung, sondern wir tragen auch dazu bei, dass Spielen fair bleibt“, betont Fabian. Er achte darauf, dass die Spieler verantwortungsvoll spielen und nicht in eine Spielsucht verfallen. Dazu gehört auch, Gespräche zu führen und auf Warnsignale zu achten. „Wenn ich merke, dass jemand die Kontrolle verliert, spreche ich das an“, sagt er.

Herausforderungen im Alltag

Der Beruf des Croupiers ist nicht immer glamourös. Lange Arbeitszeiten, Nachtschichten und die ständige Konzentration fordern ihren Tribut. „Man muss körperlich und psychisch fit sein“, erklärt Fabian. Besonders anstrengend sei es, wenn Gäste verlieren und frustriert reagieren. „Dann ist Fingerspitzengefühl gefragt, um die Situation zu entschärfen.“

Fazit: Ein Beruf mit Leidenschaft

Trotz aller Herausforderungen liebt Fabian seinen Job. „Die Atmosphäre im Casino, die Spannung am Tisch, der Kontakt zu den Gästen – das ist einfach einzigartig“, schwärmt er. Für Interessierte rät er, sich vorab genau zu informieren und ein Praktikum zu absolvieren. „Es ist nicht für jeden etwas, aber wer die Leidenschaft dafür hat, wird es nicht bereuen.“

Mit seinem Wechsel vom Maler zum Croupier hat Tom Fabian einen mutigen Schritt gewagt, der sich für ihn voll und ganz ausgezahlt hat. Sein Beispiel zeigt, dass ein Berufswechsel auch im fortgeschrittenen Alter möglich und erfüllend sein kann.

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