Der 2:0-Sieg im letzten WM-Gruppenspiel gegen Panama in New Jersey hat für die englische Nationalmannschaft einen bitteren Nachgeschmack. Beim Stand von 0:0 verletzte sich Leverkusens Verteidiger Jarell Quansah (23). Der Bundesliga-Profi knickte in der 59. Minute in einem Zweikampf mit José Luis Rodriguez (28) um.
Quansah musste enttäuscht vom Platz, in der Kabine kühlte er den rechten Knöchel mit Eis. „Er hat eine klassische Verstauchung am Sprunggelenk erlitten, das hatte er schon mal“, meinte Nationaltrainer Thomas Tuchel (52) anschließend.
Quansah wackelt fürs nächste England-Spiel
Der Ausfall des Leverkuseners ist für England doppelt bitter. Quansah, der im Sommer 2025 vom FC Liverpool zu Bayer 04 in die Bundesliga wechselte, war nur durch die Verletzung von Reece James (26) in die Startelf gerückt. Jetzt gehen Trainer Tuchel die Spieler auf der rechten Verteidigerposition aus.
Gegen Panama kam Djed Spence (25) für Quansah rein. Er wäre die Alternative fürs Sechzehntelfinale der WM 2026 am Mittwoch (18 Uhr/MagentaTV) gegen die DR Kongo in Atlanta.
Tuchel erklärte: „Ich mache mir natürlich Sorgen um die Situation auf der rechten Außenverteidigerposition – wir haben einen weiteren Ausfall. Es wird ein enges Rennen für James und auch für Quansah bis zum nächsten Spiel. Aber es ist unsere Aufgabe, Lösungen zu finden. Das werden wir auch tun.“



