Die deutsche Autorin Lena Schätte hat den renommierten Ingeborg-Bachmann-Preis gewonnen. Das gab die Jury am Sonntag bei den 50. Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt, Österreich, bekannt. Die Schriftstellerin aus Nordrhein-Westfalen setzte sich gegen 13 weitere Mitbewerber durch.
Ein bedeutender Erfolg für die Autorin
Der Ingeborg-Bachmann-Preis zählt zu den wichtigsten Literaturauszeichnungen im deutschsprachigen Raum. Schätte überzeugte die Jury mit ihrem Beitrag, der als herausragend bewertet wurde. Die genaue Begründung der Jury wurde nicht im Detail veröffentlicht, jedoch betonten die Juroren die literarische Qualität und Originalität des Textes.
Die 50. Tage der deutschsprachigen Literatur
Die Veranstaltung in Klagenfurt feierte in diesem Jahr ihr 50-jähriges Jubiläum. Seit 1977 treffen sich dort jährlich Autoren, Kritiker und Literaturinteressierte, um neue Werke zu präsentieren und zu diskutieren. Der Wettbewerb ist bekannt für seine strenge Auswahl und die hohe Qualität der Beiträge.
Reaktionen auf den Sieg
Schätte zeigte sich nach der Bekanntgabe überwältigt: „Ich bin sprachlos und unendlich dankbar für diese Anerkennung. Es ist eine große Ehre, in die Reihe der Preisträger aufgenommen zu werden“, sagte sie laut Mitteilung der Veranstalter. Auch die Jury lobte die Autorin: „Ihr Text vereint Tiefe und Leichtigkeit auf eine Weise, die uns alle beeindruckt hat“, so ein Jurymitglied.
Bedeutung des Preises
Der mit 25.000 Euro dotierte Hauptpreis wird seit 1977 vergeben. Frühere Gewinner sind unter anderem Christoph Ransmayr, Katja Lange-Müller und Norbert Gstrein. Der Preis gilt als Sprungbrett für die literarische Karriere und verschafft den Autoren oft große Aufmerksamkeit in der Medienlandschaft.



