Seit mehr als einer Woche sorgt die Rote Karte für Philip Otele beim Hamburger SV für Aufregung. Der Stürmer wurde nach einem Platzverweis vom DFB für zwei Spiele gesperrt. Der HSV legte Einspruch ein und brachte den Fall bis zur mündlichen Verhandlung vor dem DFB-Sportgericht in Frankfurt. Nun ist eine weitere wichtige Entscheidung gefallen.
Neue Entwicklung im Fall Otele
Wie der HSV am Montag bekannt gab, hat das DFB-Sportgericht die Sperre von Philip Otele bestätigt. Der Angreifer muss somit für zwei Pflichtspiele zusehen. Der Verein hatte auf eine Reduzierung der Strafe gehofft, da er die Entscheidung des Schiedsrichters als zu hart empfand. In der mündlichen Verhandlung legte der HSV seine Sichtweise dar, konnte das Gericht jedoch nicht umstimmen.
Reaktion des HSV
Der HSV akzeptiert das Urteil und wird keine weiteren Rechtsmittel einlegen. „Wir haben unsere Argumente vorgebracht, aber das Gericht ist zu einer anderen Auffassung gekommen. Nun konzentrieren wir uns auf die kommenden Aufgaben“, sagte Sportvorstand Stefan Kuntz. Otele wird dem Team in den nächsten beiden Spielen fehlen.
Die Sperre trifft den HSV zu einem ungünstigen Zeitpunkt, da der Verein um den Aufstieg kämpft. Trainer Tim Walter muss nun umstellen und auf andere Offensivkräfte setzen. Fans hoffen, dass der Rückschlag verkraftet wird und der HSV die verbleibenden Spiele erfolgreich bestreitet.
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