Yan Diomande zählt zu den begehrtesten Spielern der Bundesliga. Der 19-Jährige von RB Leipzig hat mit starken Leistungen auf sich aufmerksam gemacht. Doch TV-Experte Dietmar Hamann geht davon aus, dass der Shootingstar auch in der kommenden Saison für die Sachsen auflaufen wird. Dafür nennt er einen bestimmten Grund.
Hamanns Einschätzung zu Diomandes Zukunft
„So wie der Mintzlaff spricht, glaube ich, dass sie größtenteils zusammenbleiben. Er ist zwar nicht Geschäftsführer Sport, aber ich kann mir vorstellen, wenn ein Spieler für so viel Geld geht, dass er da schon ein bisschen was mitzureden hat“, sagte Hamann am Samstag bei Sky. Er bezog sich dabei auf eine Aussage von Oliver Mintzlaff, dem Aufsichtsratsvorsitzenden von RB Leipzig.
Mintzlaffs klare Position
Mintzlaff hatte am Freitag betont, dass er Diomande „nicht verkaufen“ würde, wenn er Geschäftsführer Sport wäre – „egal, welcher Preis aufgerufen wird.“ Auf die Frage, ob er auch bei 100 Millionen Euro nicht einknicken würde, antwortete er: „Egal, für was. Er ist ein Spieler, der sich noch weiterentwickelt und natürlich noch sehr jung ist und der sicher noch teurer werden kann.“ Mintzlaff war von Anfang 2016 bis Ende 2022 Geschäftsführer in Leipzig und ist nun CEO des gesamten RB-Kosmos sowie Chef des Aufsichtsrats.
Hamanns Verdacht: Veto möglich
Hamann vermutet, dass selbst wenn die Geschäftsführung einem Verkauf zustimmen würde, Mintzlaff als Aufsichtsratsboss in der Lage wäre, den Vorgang durch ein Veto zu unterbinden. Diomande war im vergangenen Sommer vom spanischen Zweitligisten CD Leganés nach Leipzig gewechselt. Seitdem kommt der 19-Jährige auf 33 Pflichtspiele mit 13 Toren und neun Vorlagen. Auch der FC Bayern wurde bereits mit Diomande in Verbindung gebracht.



