Iran dementiert Fortschritte bei US-Verhandlungen
Die iranische Führung hat einem Medienbericht zufolge Fortschritte bei den Verhandlungen mit den USA dementiert. Bislang sei kein Text über ein Rahmenabkommen finalisiert worden, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Fars, die den mächtigen Revolutionsgarden nahesteht, unter Berufung auf eine mit dem Verhandlungsteam verbundene Quelle.
US-Präsident Donald Trump hatte zuvor seine für diesen Abend angekündigten Angriffe auf den Iran abgesagt. Der Republikaner begründete das auf der Plattform Truth Social mit Gesprächen, die die höchste Ebene der iranischen Führung erreicht hätten. Nach Trumps Darstellung sind Verhandlungen über eine Befriedung des Konflikts einem Durchbruch nahe. Was das für die Gespräche mit dem Iran bedeutet, blieb jedoch unklar.
Trump: Heute keine Angriffe mehr auf den Iran – „Verhandlungen vorangekommen“
US-Präsident Donald Trump sagt, er habe die für heute Nacht angekündigten Angriffe auf den Iran wieder abgesagt. Grund sei, dass die Diskussionen mit dem Iran über ein Abkommen vorangekommen seien, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social.
EU-Außenbeauftragte fordert diplomatische Lösung im Iran-Konflikt
Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas fordert angesichts der jüngsten Eskalation im Konflikt mit dem Iran eine diplomatische Lösung. Sie habe mit dem iranischen Außenminister Abbas Aragtschi gesprochen, teilt Kallas auf der Plattform X mit. Die wiederaufgenommenen Angriffe auf die Golfstaaten und ihre kritische Infrastruktur seien inakzeptabel. Der diplomatische Weg bleibe der beste Ausweg aus diesem Krieg.
Iranisches Öl an Bord? US-Militär greift erneut Tanker an
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben erneut einen Tanker im Golf von Oman angegriffen, der versucht haben soll, iranisches Öl zu transportieren. Beschossen worden sei der Maschinenraum des Schiffes „Jalveer“, das unter der Flagge des westafrikanischen Landes Guinea-Bissau fahre, teilte das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando (Centcom) auf der Plattform X mit. Die Besatzung habe wiederholt Anweisungen der US-Streitkräfte missachtet. Es ist bereits das dritte Mal binnen weniger Tage, dass das US-Militär Tanker außer Gefecht setzt.
Iran: Musk-Firmen sind nun mögliche Ziele
Der Iran hat einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Fars zufolge die Besitztümer von Elon Musk auf die Liste offizieller Ziele bei Angriffen auf die USA genommen. Musks Starlink-Satellitennetzwerk und die Plattform X seien Werkzeuge der USA und Israels im Krieg gegen den Iran. Starlink-Bodenstationen in Israel, Katar, Jordanien, den VAE und im Oman seien nun Ziele iranischer Angriffe.
Trump: Verhandlungen mit dem Iran über ein Abkommen laufen
Die USA führen nach Angaben von Präsident Donald Trump Gespräche mit dem Iran. „Sie verhandeln mit uns über ein Abkommen, aber sie sind stolz“, sagt Trump in einem Interview des US-Senders Fox News. Seine persönliche Präferenz sei es weiterhin, die Öl-Insel Charg einzunehmen. Er sei sich jedoch nicht sicher, ob in den USA die Bereitschaft dazu vorhanden sei. Über die Insel Charg wickelt der Iran rund 90 Prozent seiner Ölexporte ab.
Trump kündigt neue schwere Angriffe gegen den Iran und Kontrolle über Ölmarkt an
US-Präsident Donald Trump droht dem Iran mit neuen Angriffen. Die USA würden den Iran in der kommenden Nacht sehr hart treffen, kündigt Trump an. In nicht allzu ferner Zukunft würden die USA zudem die iranische Insel Charg sowie weitere Teile der Ölinfrastruktur einnehmen und die vollständige Kontrolle über die iranischen Öl- und Gasmärkte übernehmen, sagt er weiter. Über die Insel Charg wickelt der Iran rund 90 Prozent seiner Ölexporte ab.
Israel verweigert französischer Journalistin die Einreise
Israel hat einer französischen Journalistin die Einreise verweigert. Israels Diaspora-Minister Amichai Chikli schrieb zur Begründung in einem Post auf der Plattform X, die Reporterin habe Unterstützung für die islamistische Terrororganisation Hamas ausgedrückt und gesagt, der Hamas-Terrorüberfall auf Israel am 7. Oktober 2023 müsse „im Kontext“ gesehen werden. Der Auslandspresseverband in Israel (FPA) nannte die Vorwürfe gegen die Journalistin „unerhört“. Sie habe viele Jahre lang für den französischen Radiosender RFI und Radio France in Israel und den Palästinensischen Gebieten gearbeitet. „Dies ist nicht das erste Mal, dass die israelische Regierung entscheidet, dass journalistische Berichterstattung „einseitig“ ist“, hieß es in einer FPA-Stellungnahme. Der Verband forderte, dass die Entscheidung sofort rückgängig gemacht werde und die Regierung ihre erklärte Verpflichtung gegenüber der Pressefreiheit aufrechterhalte.
Kreml ruft USA und Iran zur Zurückhaltung auf
Der Kreml ruft die USA und den Iran zur Zurückhaltung und zur Fortsetzung der Verhandlungen zur Beendigung ihres Krieges auf. Angesichts gegenseitiger Angriffe und Drohungen von US-Präsident Donald Trump mit einer weiteren Eskalation droht der Konflikt erneut voll zu entflammen. Ein Anfang April vereinbarter brüchiger Waffenstillstand hatte die Kämpfe vorübergehend unterbrochen.
Iran: US-Angriffe machen Waffenruhe bedeutungslos
Die Waffenruhe mit den USA ist nach Einschätzung des Irans durch neue US-Angriffe ausgehöhlt worden. Die Attacken hätten die Vereinbarung praktisch bedeutungslos gemacht, hieß es in einer Erklärung, die das iranische Außenministerium am Donnerstag veröffentlichte. Auf eine formelle Aufkündigung der seit April geltenden Waffenruhe verzichtete das Ministerium in der Mitteilung jedoch.
Insider: Bemühungen um Abkommen zwischen USA und Iran intensiviert
Die Bemühungen um ein vorläufiges Abkommen zwischen den USA und dem Iran intensivieren sich iranischen Insidern zufolge trotz der gegenseitigen Angriffe beider Seiten. Wie drei iranische Insider der Nachrichtenagentur Reuters erklären, beraten beide Staaten auch über einen Mechanismus zur Freigabe eingefrorener iranischer Gelder.
UN-Seeschifffahrts-Organisation verurteilt US-Angriff auf Tanker
Die Internationale Seeschifffahrts-Organisation der Vereinten Nationen (IMO) hat einen US-Angriff auf einen unter der Flagge Palaus fahrenden Tanker verurteilt. Seit dem Beginn des Iran-Kriegs habe es in der Region 43 Angriffe auf die internationale Schifffahrt gegeben, beklagte die UN-Organisation.
Saudi-Arabien beendet Importverbot aus dem Libanon
Nach fünf Jahren hat Saudi-Arabien ein Verbot für Importe aus dem Libanon aufgehoben. Riad begründete den Schritt mit ermutigenden Maßnahmen der libanesischen Regierung zur Stärkung staatlicher Institutionen, wie die saudische Nachrichtenagentur SPA am Mittwochabend berichtete. Das Importverbot kappte einen der wichtigsten Exportmärkte des Libanons und setzte vor allem die libanesische Landwirtschaft unter Druck. Nun gehe es darum, die praktischen Voraussetzungen für die Wiederaufnahme der Exporte zu schaffen und offene Fragen wie Transitvisa für Lastwagenfahrer zu klären. Auch Libanons Präsident Joseph Aoun begrüßte die Entscheidung als Ausdruck saudischer Unterstützung für den Libanon.
Indien bestellt US-Gesandten nach Angriff auf zweites Schiff mit indischer Besatzung ein
Nachdem US-Streitkräfte zum zweiten Mal in dieser Woche ein Schiff mit indischer Besatzung angegriffen hatten, bestellte Indien einen ranghohen US-Diplomaten ein. Das Zentralkommando der USA erklärte in den sozialen Medien, es habe den unter palauischer Flagge fahrenden Tanker „außer Gefecht gesetzt“, während er den Golf von Oman passierte. Das Schiff Settebello hatte 24 indische Besatzungsmitglieder an Bord, von denen 21 gerettet werden konnten, teilte das indische Außenministerium am Mittwoch mit. Bei dem US-Militäreinsatz sind drei indische Seeleute ums Leben gekommen. Dies bestätigt der indische Schifffahrtsminister Sarbananda Sonowal. Es sind die ersten gemeldeten Todesfälle seit Beginn der US-Blockade gegen Schiffe mit Verbindungen zum Iran am 13. April.
Kuwait nimmt Flugverkehr wieder auf
Kuwait hat nach Angaben der Luftfahrtbehörde den Flugverkehr wieder aufgenommen und ist zum Normalbetrieb zurückgekehrt. Wegen iranischer Angriffe war zuvor der Luftraum gesperrt und der Flugverkehr ausgesetzt worden.
Iran: Revolutionsgarden greifen US-Stützpunkt in Jordanien an
Die iranischen Revolutionsgarden haben nach eigenen Angaben einen US-Luftwaffenstützpunkt in Jordanien mit zwölf ballistischen Raketen angegriffen. Ziele auf dem Stützpunkt Al-Asrak seien US-Flugzeuge, wichtige militärische Einrichtungen sowie das Kontrollzentrum gewesen, berichten staatliche iranische Medien und die Nachrichtenagentur Tasnim.
Kuwait schließt Luftraum wegen iranischer Angriffe
Wegen iranischer Angriffe schließt Kuwait vorübergehend seinen Luftraum. Flüge werden umgeleitet, teilt die kuwaitische Zivilluftfahrtbehörde mit. Die Armee des Landes wehrt nach eigenen Angaben feindliche Angriffe aus der Luft ab. In Bahrain heulen dem dortigen Innenministerium zufolge erneut Warnsirenen.
US-Militär beendet neue Angriffswelle gegen Iran
Das US-Militär hat eigenen Angaben zufolge seine jüngste Runde von Luftangriffen gegen den Iran abgeschlossen. Die Streitkräfte haben „iranische militärische Überwachungsfähigkeiten, Kommunikationssysteme und Luftverteidigungsanlagen im gesamten Iran“ ins Visier genommen, wie das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando (Centcom) am Donnerstag mitteilte. Zu den Schäden durch die Angriffe machte das Kommando keine Angaben. „Die Angriffe erfolgen als Reaktion auf die unbegründete und anhaltende Aggression des Irans“, erklärte Centcom. „US-Streitkräfte bleiben wachsam, schlagkräftig und einsatzbereit.“ Der Iran hat mit Vergeltung gedroht. In Bahrain, wo US-Truppen stationiert sind, heulten am frühen Donnerstagmorgen die Sirenen.
Berichte über Angriffe bei Teheran
Nahe der iranischen Hauptstadt Teheran haben sich mitten in der Nacht mehrere Explosionen ereignet. Der staatliche iranische Rundfunk meldete Explosionen in der Pendlermetropole Karadsch, die nur wenige Kilometer von der Millionenstadt Teheran entfernt liegt. Weiter westlich von Karadsch seien Kampfdrohnen gesichtet worden. Details dazu lagen zunächst nicht vor. In den sozialen Medien gab es mehrere Berichte über eine Angriffswelle nahe der Hauptstadt, nachdem das US-Militär zuvor Ziele an der mehr als 1000 Kilometer entfernten Südküste des Irans bombardiert hatte. Ein als Vahid bekannter Online-Journalist berichtete auf Telegram über mehrere Explosionen bei Karadsch, die Gebäude und Fenster zittern ließen und Bewohner aus dem Schlaf rissen.
Iran meldet Angriffe auf US-Stützpunkte in Golfstaaten
Irans Streitkräfte haben nach eigenen Angaben als Reaktion auf die US-Angriffe im Süden des Landes Ziele in den Golfstaaten Bahrain und Kuwait attackiert. In Bahrain sei das regionale Hauptquartier der US-Marine mit Kamikazedrohnen attackiert worden, hieß es in einer vom staatlichen Rundfunk verbreiteten Erklärung der Armee. Der Angriff zielte demnach auf Flugabwehrsysteme vom Typ Patriot. Irans mächtige Revolutionsgarden, die Elitestreitmacht des Landes, attackierten eigenen Angaben zufolge unter anderem zwei US-Luftwaffenstützpunkte in Kuwait und einen in Bahrain. Insgesamt seien 18 Ziele angegriffen worden. Aus Bahrain, Kuwait oder vom US-Militär gab es dafür zunächst keine Bestätigung.
Iran weist Kontakt zu Trump zurück und warnt vor Aggression
Der Iran weist Aussagen von US-Präsident Donald Trump über direkte Kontakte zwischen beiden Seiten zurück. Trumps falsche Behauptung sei lediglich ein Vorwand, um einen Krieg gegen den Iran zu vermeiden, berichten staatliche Medien unter Berufung auf einen hochrangigen Regierungsvertreter. Zudem meldet die Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf einen Insider, jede amerikanische Aggression werde mit einer entschlossenen militärischen Antwort und nicht mit politischer Erpressung beantwortet.
US-Militär dementiert Komplettsperrung der Straße von Hormus
Das US-Militär hat die angebliche Komplettsperrung der Straße von Hormus für jeglichen Schiffsverkehr dementiert. „Handelsschiffe fahren weiterhin heute Nacht in die Straße von Hormus ein und wieder heraus“, teilte das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando Centcom auf X mit. Kurz zuvor hatte das iranische Militär die Straße von Hormus als Reaktion auf die jüngsten US-Angriffe auf Ziele im Süden des Landes nach eigenen Angaben komplett gesperrt. Jedes Schiff, dass die Meerenge zu passieren versuche, werde angegriffen, hieß es in einer vom staatlichen Rundfunk verbreiteten Erklärung der Militärführung.
Trump: US-Kampfjets über dem Iran - Bombardierung endet in Kürze
US-Kampfjets sind nach Angaben von US-Präsident Donald Trump über dem Iran im Einsatz. Er habe bereits direkt mit iranischen Vertretern gesprochen, sagt Trump dem Sender Fox News. Diese hätten ihn gebeten, die Bombardierung einzustellen. Die Bombardierung werde in Kürze enden, erklärt er weiter. Trump hält sich dem Sender zufolge jedoch die Option für weitere Angriffe offen. Israel sei an den aktuellen Angriffen auf den Iran nicht beteiligt, so der Präsident.
Iran schließt Straße von Hormus nach US-Angriffen
Nach US-Angriffen schließt der Iran eigenen Angaben zufolge die Straße von Hormus für die Durchfahrt jeglicher Schiffe. Das oberste iranische Militärkommando teilt mit, dass die Anordnung auch Öltanker und Handelsschiffe umfasse. Jedes Schiff, das eine Durchfahrt versuche, werde beschossen, meldet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf das Militär. Iranischen Medien zufolge seien bereits zwei Schiffe getroffen worden, die das Verbot missachtet und eine Durchfahrt durch die Meerenge versucht hätten.
Medien: Iran greift US-Schiffe an - Explosionen in Hafenstädten
Iranische Streitkräfte greifen ersten Berichten von staatlichen iranischen Medien zufolge US-Schiffe nahe der Straße von Hormus mit Raketen und Drohnen an. Die Nachrichtenagentur Mehr berichtet von Zusammenstößen auf See zwischen iranischen und US-Einheiten. Darüber hinaus gibt es Meldungen über mehrere Explosionen in der iranischen Hafenstadt Gorgan sowie in Bandar Abbas. In Bandar Abbas seien die Detonationen in der Nähe des Flughafens und eines Militärstützpunktes zu hören, meldet die Nachrichtenagentur Irna unter Berufung auf einen eigenen Reporter. Der Sender Press TV berichtet, dass auch die Hafenstadt Bandar Sirik von feindlichen Projektilen getroffen worden sei.



