Karoline Herfurth: „Ich hasse die Powerfrau!“ – Klare Abrechnung mit Rollenbildern
Karoline Herfurth rechnet mit dem Powerfrau-Mythos ab

TV-Star Karoline Herfurth (42) hat im Gespräch mit Barbara Schöneberger (52) ungewöhnlich offen über moderne Frauenbilder gesprochen und dabei gnadenlos mit dem Mythos der „Powerfrau“ abgerechnet. Die Schauspielerin machte deutlich, dass sie genug von veralteten Rollenbildern hat und forderte konkrete Veränderungen in der Arbeitswelt für Frauen.

„Ich hasse die Powerfrau!“

Herfurth sagte wörtlich: „Ich hasse die Powerfrau!“ Sie kritisierte, dass dieses Bild Frauen unter Druck setze, stets stark, unabhängig und erfolgreich zu sein, ohne Schwächen zeigen zu dürfen. „Das ist ein veraltetes Klischee, das Frauen nicht gerecht wird“, so die Schauspielerin.

Forderungen nach mehr Gleichstellung

Mit Blick auf die Mehrarbeit von Frauen stellte Herfurth konkrete Forderungen. Sie betonte, dass die Arbeitswelt sich dringend ändern müsse, um Frauen zu entlasten. „Es kann nicht sein, dass Frauen immer noch den Großteil der unbezahlten Arbeit stemmen und dann auch noch im Beruf die Erwartung haben, eine Powerfrau zu sein“, erklärte sie. Herfurth plädierte für flexiblere Arbeitsmodelle und eine gerechtere Verteilung von Care-Arbeit.

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Unabhängigkeit als Schlüssel

Sowohl Herfurth als auch Schöneberger diskutierten, was Unabhängigkeit für sie persönlich bedeutet. Für Herfurth ist Unabhängigkeit nicht nur finanzielle Freiheit, sondern auch die Möglichkeit, eigene Entscheidungen zu treffen, ohne gesellschaftlichen Erwartungen entsprechen zu müssen. „Unabhängigkeit bedeutet für mich, dass ich selbst bestimmen kann, wie ich lebe und arbeite – und nicht, dass ich mich ständig beweisen muss“, sagte sie.

Reaktionen auf das Interview

Das Interview, das exklusiv bei BILDplus veröffentlicht wurde, hat bereits für viel Aufsehen gesorgt. Viele Frauen fühlen sich von Herfurths Aussagen bestätigt und fordern ebenfalls ein Umdenken in der Gesellschaft. Die Schauspielerin hofft, dass ihre klaren Worte einen Beitrag zur Diskussion über moderne Frauenbilder leisten.

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