Das Bröhan-Museum in Berlin zeigt ab dem 15. Februar 2025 die Ausstellung „Jumping He – West-östliche Bildwelten“. Der chinesische Künstler Jumping He (*1964 in Peking) verbindet in seinen Werken traditionelle chinesische Tuschmalerei mit Elementen der westlichen Moderne. Die Schau umfasst rund 60 Arbeiten aus den letzten 20 Jahren, darunter Gemälde, Kalligrafien und Installationen.
Brücke zwischen Kulturen
Jumping He studierte an der Central Academy of Fine Arts in Peking und später an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Seine Werke sind geprägt von einer Synthese aus östlicher Philosophie und westlicher Formensprache. Museumsdirektor Dr. Tobias Hoffmann betont: „He gelingt es, die Leichtigkeit der chinesischen Tuschemalerei mit der Farbigkeit des abstrakten Expressionismus zu vereinen.“
Die Ausstellung ist in mehrere Themenbereiche gegliedert: „Natur und Abstraktion“, „Schrift und Zeichen“ sowie „Raum und Zeit“. Besonders hervorzuheben ist die Installation „Der Fluss der Zeit“, eine 15 Meter lange Papierarbeit, die die Vergänglichkeit thematisiert.
Begleitprogramm und Öffnungszeiten
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit Essays von Kunstwissenschaftlern. Das Bröhan-Museum bietet Führungen und Workshops an, darunter einen Kalligrafie-Workshop am 22. März. Die Schau läuft bis zum 18. Mai 2025. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10 bis 18 Uhr. Der Eintritt kostet 8 Euro, ermäßigt 5 Euro.



