Bares für Rares: Rolex-Parfümflakon erzielt 300 Euro
Rolex-Parfümflakon bei Bares für Rares für 300 Euro verkauft

In der heutigen Ausgabe von „Bares für Rares“ sorgte ein seltener Rolex-Parfümflakon für Aufsehen. Das Stück aus den 1960er bis frühen 1970er Jahren wurde von einem Mutter-Tochter-Duo aus Kulmbach bei Bamberg zu Horst Lichter gebracht. Es stammte aus dem Nachlass einer älteren Dame, bei der die Mutter gearbeitet hatte. Nach dem Verkauf des Hauses durfte sie etwas mitnehmen – der Flakon war ein Zufallsfund.

Experte schätzt Wert auf 400 bis 500 Euro

Der Experte Sven Deutschmanek begutachtete den Flakon aus vergoldetem Messing mit grüner Rolex-Krone und Sichtfenster für den Füllstand. Gefüllt war er mit dem Duft „Perpetually Yours“, der kurz darauf vom Markt verschwand. Deutschmanek schätzte den Zustand als gebraucht ein. Da die Originalverpackung fehlte, lag die Schätzung bei 400 bis 500 Euro. Mit Verpackung hätte der Wert bis zu 3.000 Euro betragen können. Die Verkäuferinnen hatten einen Wunschpreis von 100 bis 200 Euro angegeben.

Händler bieten bis 300 Euro

Im Händlerraum startete die Bietrunde bei 50 Euro. Die Gebote stiegen schnell auf über 250 Euro und schließlich auf 300 Euro. Zu diesem Preis wechselte der Rolex-Flakon den Besitzer. Zwar wurde die Expertenschätzung nicht ganz erreicht, der Wunschpreis der Verkäuferinnen wurde jedoch deutlich übertroffen.

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Weitere Raritäten der Sendung am 30. Juni 2026

Neben dem Rolex-Flakon wurden weitere Raritäten präsentiert:

  • Rosenthal-Porzellanfigur „Französische Bulldogge“: Veit Schwabe aus Mettmann brachte eine handbemalte Porzellanfigur nach einem Entwurf von Thekla Harth-Altmann aus dem Jahr 1913. Die Herstellung erfolgte um 1920. Leichte Schäden an Pfoten und Ohren. Expertenschätzung: 150 bis 190 Euro.
  • XXL-Pelikan-Leuchte: Gabi und Axel aus Schenefeld präsentierten eine Werbeleuchte aus ihrem früheren Schreibwarengeschäft. Hergestellt Ende der 1980er bis Anfang der 1990er Jahre aus Kunststoff, später auf LED umgerüstet. Expertenschätzung: 400 bis 500 Euro.
  • Antike Ohrhänger mit Diamanten: Petra Steinmann aus Nordhausen brachte Ohrhänger aus 585er-Gold aus den 1920er Jahren mit kleinen Diamantrosen und später ausgetauschten Klappbrisuren. Expertenschätzung: 300 bis 350 Euro.
  • Ölgemälde von John Gleich: Die Schwestern Sabine und Brigitte aus München kamen mit einem signierten Ölbild einer Prozession vor der Alhambra in Granada. Das Kunstwerk aus Familienbesitz weist altersbedingte Schäden auf. Expertenschätzung: 2.400 bis 2.800 Euro.

Ob und für wie viel Geld die weiteren Stücke über den Händlertresen gingen, erfahren Sie in der heutigen Folge von „Bares für Rares“ im ZDF.

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